Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Unternehmen  >  Alle News

News : Unternehmen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren

Commerzbank plant harte Einschnitte in Privatkundensparte

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
09.10.2019 | 11:20
FILE PHOTO: Commerzbank AG hold their annual general meeting of shareholders in Wiesbaden

Frankfurt (Reuters) - Die Privat- und Geschäftskundensparte der Commerzbank steht vor harten Einschnitten.

Unter Berücksichtigung der geplanten Comdirect-Integration sollten in der Sparte Stellen in einer "vierstelligen Anzahl" abgebaut werden, hieß es in einem Schreiben des Gesamtbetriebsrats an die Commerzbank-Mitarbeiter. Viele der Details sind aber noch unklar. Wie stark der von der Bank angekündigte Stellenabbau welche Einheiten treffen werde, habe der Betriebsrat bisher nicht in Erfahrung bringen können, hieß es in dem Reuters vorliegenden Schreiben, über das zuerst das "Handelsblatt" berichtet hatte.

Commerzbank-Chef Martin Zielke hatte Ende September den Abbau von konzernweit 4300 Stellen, die Schließung von 200 der 1000 Filialen, die Übernahme der Online-Tochter Comdirect und den Verkauf der polnischen Tochter mBank angekündigt. Damit reagiert er auch auf die anhaltenden Niedrigzinsen und den starken Wettbewerb im Heimatmarkt. Beides lässt die Erträge seit Jahren schrumpfen. Eine Commerzbank-Sprecherin erklärte am Mittwoch, Einzelheiten müssten noch intern verhandelt werden.

Dem Betriebsrat zufolge soll allein mit den Filialschließungen "ein weiterer Abbau von mehreren Hundert Privatkunden-Mitarbeitern verbunden sein". Die Bank wolle rund 250 Zweigstellen dichtmachen und zugleich 50 Filialen "an interessanten Lokationen" neu eröffnen, hieß es in dem Schreiben der Arbeitnehmervertreter. Der Betriebsrat kritisierte die Pläne: "Auch wenn es zu Schließungen von Filialen käme, ist aus unserer Sicht ein weiterer Personalabbau gleichbedeutend mit dem Zusammenbruch des Filialbetriebs."

MEHR KLARHEIT IN EINEM MONAT?

Daneben will die Commerzbank Unternehmerkunden - also kleine Gewerbetreibende wie Ärzte oder Rechtsanwälte - verstärkt per Telefon betreuen, um dadurch Stellen einzusparen. Zudem sollen die Bereiche Unternehmerkunden und Privatkunden deutlicher getrennt werden - die Unternehmerkunden sollen 15 eigene Niederlassungen erhalten, wie der Betriebsrat weiter schreibt. Die Privatkunden-Niederlassungen schrumpfen entsprechend um 15 auf 50. Im Wealth Management werde das Betreuungsmodell überprüft. Die Bank überlege, ob bei der Betreuung vermögender Kunden Spezialisten in der bisherigen Ausprägung notwendig seien oder ob hier Generalisten Aufgaben übernehmen könnten.

Dem Betriebsrat zufolge wird die Personalabteilung des Instituts "in den kommenden vier bis sechs Wochen" mit den Leitern der betroffenen Ressorts eine detailliertere Planung erstellen. Die Ergebnisse sollen dann Ende November im Gesamtbetriebsrat erörtert werden.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
COMMERZBANK AG 1.48%5.361 verzögerte Kurse.-7.30%
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Unternehmen"
07:55GAM erleidet im dritten Quartal weitere Abflüsse - Ausblick bestätigt
AW
07:52AIRBUS : Deutschland und Frankreich einigen sich bei Rüstungsexporten
RE
07:51Bitkom - IT-Fachkräftemangel gefährdet Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
RE
07:45IBM mit weniger Gewinn und Umsatz - Cloud-Sparte wächst weiter
RE
07:43ZOOPLUS : Pressemitteilung vom 17. Oktober 2019 zu den vorläufigen Umsatzzahlen Q3 2019 der zooplus AG
PU
07:43DEUTSCHE TELEKOM : Netzausbau 42/19
PU
07:42Credit Suisse hebt National Grid auf 'Outperform'
DP
07:40US-Geschäft hält Nestle in der Spur - Aktienrückkäufe angekündigt
DP
07:39Nestlé will bis 2022 rund 20 Milliarden Franken an Aktionäre ausschütten
AW
07:35QSC AG : Finanzvorstand Stefan Baustert scheidet nach abgeschlossener Transformation zum Ende des Jahres aus
EQ
News im Fokus "Unternehmen"