Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Zinssätze

News : Zinssätze
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 

Bundesregierung wirbt in Brüssel für 500-Milliarden-Euro-Plan

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
26.05.2020 | 11:33

BRÜSSEL (dpa-AFX) - In der Debatte über die geplanten Wiederaufbauhilfen nach der Corona-Krise hat die Bundesregierung noch einmal für europäische Solidarität geworben. "Wir alle hängen voneinander ab, und wir alle brauchen einander", sagte Europastaatsminister Michael Roth (SPD) am Dienstag am Rande von Gesprächen mit EU-Amtskollegen. Gerade ein exportorientiertes Land wie Deutschland sei zwingend darauf angewiesen, dass sich die Nachbarn in der EU möglichst rasch erholten.

Es gehe deswegen auch nicht nur um eine generöse Geste der vermeintlich Starken gegenüber den vermeintlich Schwächeren. "Solidarität ist im Interesse aller", sagte der SPD-Politiker.

Die EU-Kommission von Ursula von der Leyen will am Mittwoch einen Vorschlag für einen Wiederaufbauplan für die von der Corona-Pandemie schwer gebeutelte Wirtschaft vorlegen.

Bereits am 18. Mai hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron einen Hilfsfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen. Länder wie Österreich und die Niederlande lehnen einen solchen Fonds ab, weil das Geld in Form von nicht zurückzahlbaren Zuschüssen vergeben werden soll. Die Kritiker fordern, die Hilfsgelder nur in Form von Krediten zu vergeben.

"Wir können nicht alleine nur auf Schulden bauen. Wir können nicht alleine nur Kredite gewähren", entgegnete Roth am Dienstag. Zugleich betonte er, dass die Vergabe von EU-Geldern künftig mehr als zuvor von der Einhaltung europäischer Standards und Regeln abhängig werden sollte. "Im Rahmen der Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen wollen wir die Verknüpfung der Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit mit der Gewährung von Mitteln stärken", erklärte Roth. Als Grundlage eines neuen "Rechtsstaatschecks" solle der erste Bericht zur Lage der Rechtsstaatlichkeit der EU-Kommission dienen. Er werde im September erwartet./aha/DP/stk


© dpa-AFX 2020
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Aktuelle Nachrichten "Zinssätze"
18:31DEUTSCHE ANLEIHEN : Kursgewinne - Anhaltend hohe US-Neuinfektionen
DP
15:25Klagen gegen Unternehmensanleihenkäufe der EZB inhaltlich zu dünn
AW
15:05US-Anleihen kaum verändert
AW
12:56DEUTSCHE ANLEIHEN : Kursgewinne - Schwache Exportdaten
DP
08:58Deutsche Anleihen im frühen Handel kaum verändert
DP
08.07.US-ANLEIHEN : Kursverluste eingedämmt
AW
08.07.US-ANLEIHEN : Kursverluste zu Handelsbeginn
AW
08.07.DEUTSCHE ANLEIHEN : Leichte Kursgewinne
DP
08.07.EFV/SNB : Eidgenossenschaft löst mit Aufstockung zweier Anleihen 395,3 Mio Fr.
AW
08.07.Deutsche Anleihen starten stabil
DP
Aktuelle Nachrichten "Zinssätze"