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Bundesbankchef Weidmann: Ende der Anleihekäufe in diesem Jahr 'plausibel'

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06.06.2018 | 11:11

FRANKFURT (awp international) - Bundesbankpräsident Jens Weidmann geht von einem Ende der milliardenschweren Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) noch in diesem Jahr aus. "Es ist nicht überraschend, dass die Finanzmarktteilnehmer seit einiger Zeit erwarten, dass die Nettokäufe vor dem Jahresende beendet sein werden", sagte Weidmann am Mittwoch in einer Videobotschaft für eine Konferenz in Berlin. "Diese Markterwartungen sind aus heutiger Sicht plausibel."

Die Einstellung der Käufe werde der erste Schritt auf dem Weg zu einer Normalisierung der Geldpolitik sein, ergänzte Weidmann, der als Vertreter einer eher straffen Geldpolitik und als Kritiker der Anleihekäufe bekannt ist. Die Inflation dürfte allmählich wieder auf ein Niveau zurückkehren, das mit der EZB-Definition von Preisstabilität vereinbar sei.

Die Notenbank geht bei einer Inflationsrate von knapp zwei Prozent von Preisstabilität aus. Im Mai hatte die Teuerung mit 1,9 Prozent dieses Ziel erreicht. Allerdings galt die Rate vielen Volkswirten als durch Sondereffekte nach oben hin verzerrt. Die weniger schwankungsanfällige Kerninflation liegt deutlich niedriger bei 1,1 Prozent.

Der Chefvolkswirt der EZB, Peter Praet, hatte ebenfalls am Mittwoch für die nächste Zinssitzung der EZB Mitte kommender Woche eine Diskussion über den Fortgang der Anleihekäufe angekündigt. Die Käufe laufen nach bisheriger Planung bis mindestens Ende September 2018. Was danach geschieht, ist offen.

Aktuell kauft die EZB pro Monat Wertpapiere wie Staatsanleihen im Wert von 30 Milliarden Euro. Seit Beginn der Käufe im März 2015 hat die Notenbank Wertpapiere im Gesamtwert von 2,4 Billionen Euro erworben. Die Käufe sind insbesondere in Deutschland umstritten, wo sie häufig als Überschreitung des EZB-Mandats gewertet werden./bgf/jkr/fba

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