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Börsen warten auf Fed - Italiens Euro-Bekenntnis stützt

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13.06.2018 | 18:19
General view of the stock exchange in Frankfurt

Frankfurt (Reuters) - Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) haben europafreundliche Töne aus Italien die Anspannung der Anleger etwas gelindert.

Der Dax legte am Mittwoch 0,4 Prozent auf 12.890 Punkte zu, der EuroStoxx50 gewann 0,1 Prozent auf 3479 Punkte. An der Wall Street traten die Kurse mehr oder weniger auf der Stelle, nur bei Technologiewerten ging die Rally weiter. Unter Investoren galt als sicher, dass die Fed am Abend (20.00 Uhr MESZ) die Anhebung des Leitzinses um einen Viertel Prozentpunkt auf 1,75 bis zwei Prozent verkünden wird. "Die Märkte warten deshalb mit Spannung darauf, ob es Hinweise auf weitere Zinserhöhungen geben wird", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. "Der jüngste Anstieg der Inflationsrate dürfte den Druck auf die Fed erhöht haben."

Aus Sicht der Commerzbank-Analystin Esther Reichelt müssen die Ausführungen von Fed-Chef Jerome Powell auch aus anderen Gründen unter die Lupe genommen werden. "Denn es gibt durchaus Entwicklungen, die den Zinserhöhungszyklus aus dem derzeitigen Autopilotenmodus reißen könnten, wie zum Beispiel der drohende Handelskrieg oder die Folgen der Steuerreform. Für den Dollar ist entscheidend, wie die Fed die sich daraus ergebenden Risiken bewertet."

Daneben richtete sich die Aufmerksamkeit auf Italien. Investoren reagierten erleichtert auf die Äußerung des italienischen EU-Ministers Paolo Savona, dass der Euro "unverzichtbar" sei. Von anderen Mitgliedern der Regierung wären solche Aussagen wenig überraschend, von Savona seien sie dagegen bemerkenswert, sagte Commerzbank-Anlagestratege Christoph Rieger. Der 81-Jährige ehemalige Professor Savona hatte die Gemeinschaftswährung einst einen "historischen Fehler" genannt.

Anleger griffen bei italienischen Staatsanleihen zu, dies drückte die Rendite der zehnjährigen Titel auf bis zu 2,765 von zuvor 2,874 Prozent. Der Leitindex in Mailand legte 0,4 Prozent zu. Der Euro verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 1,1788 Dollar.

FULMINANTES BÖRSENDEBÜT FÜR WIRECARD-RIVALEN ADYEN

Bei den Aktienwerten sorgte das Börsendebüt von Adyenfür Furore. Die Papiere des niederländischen Zahlungsdienstleisters kosteten in Amsterdam zeitweise 503 Euro - ein Plus von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Ausgabepreis. Sie schlossen bei 455 Euro. Börsianern zufolge könnte die 7,1 Milliarden Euro schwere Emission des Wirecard-Rivalen, der Facebook, Netflix und Ebay zu seinen Kunden zählt, ein gutes Omen für Home24 sein. Der Ausgabepreis für den deutschen Möbelversender wurde bei 23 Euro festgelegt. Im Windschatten von Ayden legten Wirecard 3,6 Prozent zu.

An der französischen Börse waren die Papiere von Aeroports de Paris (ADP) mit 196,50 Euro so teuer wie noch nie. Die Regierung in Paris bereitet ein Gesetz vor, um die Staatsbeteiligungen am Flughafenbetreiber ADP und anderen Firmen wie dem Versorger Engie und der Lotteriegesellschaft FDJ reduzieren zu können.

Die Aktien des deutschen Flughafenbetreibers Fraport gewannen 3,4 Prozent. Händler führten das auch auf das starke Passagierwachstum in Frankfurt im Mai zurück. Das beflügelte zudem die Papiere der Lufthansa, die um 3,2 Prozent an die Dax-Spitze stiegen.

Siemens kletterten um 2,4 Prozent nach einem Agenturbericht über eine mögliche Trennung vom angeschlagenen Geschäft mit Gasturbinen für Kraftwerke. Der Technologiekonzern prüfe mehrere strategische Optionen wie einen Verkauf oder einen Zusammenschluss dieses Geschäftsteils mit einem Konkurrenten, zitierte Bloomberg mit der Sache vertraute Personen.

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