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Börsen geht die Puste aus - Corona-Sorgen bleiben

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14.02.2020 | 18:08
The skyline with its banking district is photographed in Frankfurt

Europas Anleger haben sich angesichts der steigenden Corona-Infektionen in China am Freitag nicht aus der Deckung getraut.

Der Dax schloss kaum verändert bei 13.744,21 Punkten. Auch der EuroStoxx50 und die US-Indizes traten auf der Stelle. Am Markt dürfte die Epidemie weiterhin genau verfolgt werden. "Die nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen dürften den Anlegern noch eine Weile Sorgen bereiten", sagte Marktanalyst Timo Emden vom Analysehaus Emden Research. Positiv stimme die Investoren allerdings die laufende Berichtssaison. Zwischenzeitlich hatte der Dax am Freitag eine neue Bestmarke erreicht und legte auf Wochensicht knapp zwei Prozent zu.

KONJUNKTURSORGEN DRÜCKEN ROHSTOFFPREISE

An den Rohstoffmärkten befürchteten Anleger angesichts des Virus eine schwächelnden Nachfrage. Zink verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 2149 Dollar je Tonne. Kupfer kostete mit 5748,50 Dollar je Tonne 0,7 Prozent weniger als am Donnerstag. Mehr als sechs Wochen nach dem Bekanntwerden der ersten Corona-Fälle ebbt die Epidemie in China nicht ab, allein am Freitag meldeten die Pekinger Behörden mehr als 5000 Neuinfektionen.

Das hinterlässt nach Einschätzung von Experten Spuren in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft. Im ersten Quartal dürfte das Wachstum nur noch bei 4,5 Prozent liegen und damit so gering ausfallen wie seit der Finanzkrise nicht mehr, wie aus einer Reuters-Umfrage unter 40 Ökonomen weltweit hervorgeht.

Der Euro fiel zeitweise auf ein Drei-Jahres-Tief von 1,0826 Dollar. Zum Schweizer Franken notierte er mit 1,0607 Franken auf dem niedrigsten Stand seit viereinhalb Jahren. Einen Hauptgrund für die Kursverluste sieht Commerzbank-Analystin Antje Praefcke in der schwächelnden europäischen Konjunktur. Diese leiste Spekulationen auf eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) Vorschub. "Zumal die USA mit eher freundlichen Daten punkten können, zuletzt sogar mit einer wieder steigenden Inflationsrate." In Deutschland stagnierte die Wirtschaft wegen sinkender Exporte zum Jahresende 2019. "Die Aussichten für 2020 sind alles andere als gut", sagte Ökonom Jens-Oliver Niklasch von der LBBW.

WIRECARD-AKTIEN NACH ZAHLEN SCHWÄCHER

Die Aktien von Wirecard fielen mit einem Minus von 3,5 Prozent ans Dax-Ende. Nach einem Gewinnsprung im vergangenen Jahr verspricht der Zahlungsdienstleister weitere Zuwächse und bestätigte seine Prognose. Die Zahlen seien für den Kurs nicht maßgeblich, vielmehr warteten Investoren auf das Ergebnis der Sonderprüfung durch die KPMG, schrieben die Analysten vom Bankhaus Lampe. Mit der Prüfung sollten vor allem Spekulationen um angeblich unregelmäßige Zahlungen von Tochterfirmen widerlegt werden.

Aktien des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca gaben 4,4 Prozent nach. zeitweise zu den schwächsten Werten im Londoner Leitindex. Das Unternehmen befürchtet Belastungen durch den Ausbruch des Coronavirus in China.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ASTRAZENECA PLC 1.53%7690 verzögerte Kurse.1.09%
COMMERZBANK AG -3.41%6.52 verzögerte Kurse.18.18%
DAX -0.62%13579.33 verzögerte Kurse.2.49%
DJ INDUSTRIAL -0.78%28992.41 verzögerte Kurse.2.39%
EURO STOXX 50 -0.59%3800.38 verzögerte Kurse.2.08%
NASDAQ 100 -1.88%9446.687755 verzögerte Kurse.10.25%
NASDAQ COMP. -1.79%9576.590101 verzögerte Kurse.8.67%
S&P 500 -1.05%3337.75 verzögerte Kurse.4.41%
WIRECARD AG -1.26%133.7 verzögerte Kurse.24.37%
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