Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Biden fordert erstmals offen Trumps Amtsenthebung

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
09.10.2019 | 20:26

ROCHESTER (dpa-AFX) - Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat sich erstmals offen für eine Amtsenthebung von US-Präsident Donald Trump ausgesprochen. Trump habe sich "selbst angeklagt" durch eine Behinderung der Justiz und einen Bruch seines Amtseids, sagte Biden am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt in Rochester im US-Bundesstaat New Hampshire. "Er sollte des Amtes enthoben werden." Was Trump getan habe, sei falsch, unamerikanisch und bedrohe die Demokratie der USA, beklagte der frühere Vizepräsident. "Wir dürfen ihn damit nicht durchkommen lassen." Der Präsident habe nicht den geringsten Anstand, klagte Biden. Trump verbreite nichts als Lügen über ihn und seinen Sohn Hunter. An diesen Attacken sei nichts dran.

Trump wird vorgeworfen, die Macht seines Amtes missbraucht zu haben, damit sich eine ausländische Regierung zu seinen Gunsten in den Wahlkampf einmischt. Trump hatte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat zu Ermittlungen gegen Joe Biden und dessen Sohn Hunter ermuntert. Biden bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bei der Wahl 2020, bei der auch Trump antritt. Den Demokraten zufolge nutzte Trump zeitweise blockierte Militärhilfe für die Ukraine als Druckmittel. Sie haben daher Ermittlungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump angestoßen.

Der Präsident wiederum wirft Hunter Biden vor, sich durch Geschäfte in der Ukraine auf unlautere Weise bereichert zu haben. Joe Biden beschuldigt er, seine Rolle als US-Vizepräsident dazu genutzt zu haben, seinen Sohn vor strafrechtlichen Ermittlungen in der Ukraine zu schützen. Biden hat die Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen.

Trump reagierte direkt auf die Attacke Bidens. Noch während der laufenden Rede seines potenziellen Herausforderers twitterte Trump, es sei erbärmlich zu sehen, wie Biden seine Amtsenthebung fordere. "Joes scheiternde Kampagne hat ihm keine andere Wahl gelassen!"/jac/DP/he

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
HUNTER GROUP ASA -0.10%4.77 verzögerte Kurse.46.77%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
10:52Sondersitzung des britischen Parlaments beginnt
DP
09:53Premierminister Johnson appelliert im Brexit-Streit ans Parlament
DP
08:55MAZEDONIENS PRÄSIDENT : Keine politische Entscheidung ist ewig
DP
08:54Giffey plädiert für Verbleib der SPD in der großen Koalition
DP
08:53ALBANIENS REGIERUNGSCHEF : Traum von Europa nicht verblasst
DP
08:53KATALONIEN-KONFLIKT : Barcelona erlebt gewalttätige Nacht
DP
08:52Scheuer sichert Kooperation mit Pkw-Maut-Untersuchungsausschuss zu
DP
08:50Industrie stellt Koalition zur Halbzeit schlechtes Zeugnis aus
DP
08:50Brinkhaus drückt bei Förderalismusreform aufs Tempo
DP
08:47BLABLABUS-DEUTSCHLAND-CHEF :  Stecken mitten in der Expansion
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"