Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Argentinien will Krise mit Kontrolle des Devisenhandels bekämpfen

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
02.09.2019 | 05:22

BUENOS AIRES (dpa-AFX) - Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise wird Argentiniens Regierung den Devisenhandel einschränken. Die Zentralbank des südamerikanischen Landes werde Bedingungen festlegen, unter denen der Zugang zum Devisenmarkt sowie Auslandsüberweisungen der Zustimmung der Notenbank bedürfen, heißt es in einem Dekret, das am Sonntag im Amtsblatt veröffentlicht wurde. Die Regierung halte die Sondermaßnahmen für notwendig, um das normale Funktionieren der Wirtschaft zu gewährleisten.

Das Dekret sieht zudem vor, dass der Gegenwert exportierter Güter und Dienstleistungen unter Bedingungen, die die Zentralbank ebenfalls festlegen werde, bis Ende des Jahres in Form von Devisen ins Land fließen muss. Am Freitag hatte die Notenbank mitgeteilt, Kreditinstitute müssten größere Verschiebungen ihres Vermögens künftig von ihr genehmigen lassen. Mit den Maßnahmen will die Regierung die Abwertung des Peso stoppen und eine weitere Kapitalflucht aus dem hoch verschuldeten Land verhindern.

Die Ratingagenturen Fitch und Moody's hatten ihre Einschätzungen der Kreditwürdigkeit Argentiniens am Freitag zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen gesenkt. Fitch korrigierte die Bewertung auf "RD" - das bedeutet "Restricted Default", also so viel wie eingeschränkter Kreditausfall, und ist nur eine Stufe vom Rating für Zahlungsausfall entfernt. Argentinien habe einseitig beschlossen, fällige Schuldtitel erst später zurückzubezahlen, teilte die Ratingagentur zur Begründung mit.

Argentiniens Landeswährung steht zum wiederholten Male heftig unter Druck, nachdem bei Vorwahlen der wirtschaftsliberale Präsident Mauricio Macri eine herbe Niederlage gegen den linken Oppositionskandidaten Alberto Fernández hinnehmen musste. Im Oktober steht eine Präsidentenwahl an. Die Kapitalmärkte befürchten einen Sieg des protektionistisch orientierten Fernández./nk/DP/zb

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
EURO / ARGENTINE PESO (EUR/ARS) -0.29%61.907 verzögerte Kurse.43.44%
US DOLLAR / ARGENTINE PESO (USD/ARS) 0.43%56.26 verzögerte Kurse.49.05%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
21:35DEVISEN : Euro gibt nach
AW
18:49EU-Kommission - USA dürften wegen Airbus bald Zölle verhängen
RE
18:38OTS : Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Kartenhaus / Kommentar zu den Folgen ...
DP
18:32FRANZ HANIEL & CIE. GMBH : Haniel mit neuer strategischer Ausrichtung: Wachstum und Nachhaltigkeit im Fokus
DP
18:27DR. GREGER & COLLEGEN : ClinicAll stellt Insolvenzantrag - Jetzt Interessensgemeinschaft anschließen!
DP
18:24JOHNSON OHNE BREXIT-VORSCHLÄGE : Noch kein Ende des Alptraums
DP
18:18Bundesregierung beharrt auf Deckelung des EU-Haushalts
DP
18:06Handelsgespräche der USA mit China sollen Freitag fortgesetzt werden
RE
17:37WOCHENVORSCHAU : Termine bis 30. September 2019
DP
17:36TAGESVORSCHAU : Termine am 17. September 2019
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"