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Aktien Schweiz Vorbörse: Tiefer erwartet - Sorgen um Handelskrieg zurück

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11.07.2018 | 08:46

Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt steht nach der bislang eher ruhigen Woche am Mittwoch ein bewegter Handel bevor. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat über Nacht eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Denn die US-Regierung verhängt gegen weitere Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar Strafzölle. Die Nachricht erfasste die Börsen in Asien und setzte die Kurse unter Druck. Und auch an den europäischen Finanzmärkten zeichnen sich zur Wochenmitte Abgaben ab.

Die zuletzt in den Hintergrund gerückten Sorgen um den Handelsstreit seien somit wieder zurück auf der Agenda der Investoren, schreibt ein Marktbeobachter. Mit den neuen Zöllen auf chinesischen Waren gehe das "Wie Du mir, so ich Dir" in die nächste Runde. Die Antwort aus China auf die Ankündigung aus den USA kam denn auch prompt. Das Handelsministerium in Peking kündigte umgehend entsprechende Gegenmassnahmen an. Neben dem Zollkonflikt richten sich die Blicke der Anleger auch auf den Nato-Gipfel in Brüssel. Dort droht ein Streit zwischen US-Präsident Trump und den Bündnispartnern zum Thema Verteidigungsausgaben.

Bei Julius Bär wird der SMI gegen 8.20 Uhr um 0,45 Prozent tiefer bei 8'728,98 Punkten gestellt. Aus Unternehmenssicht bleibt es am Markt weiterhin ruhig und so büssen die meisten Blue Chips zwischen -0,3 und -0,6 Prozent ein.

Eine Ausnahme davon bilden etwa ABB, die vorbörslich lediglich um 0,1 Prozent nachgeben. Hier stützt die Rating-Hochstufung durch Jefferies auf "Hold" den Kurs. Die Aktie ist aus Sicht der Analysten zu tief bewertet. Schwergewichte wie Nestlé, Novartis oder Roche liegen in etwa im Rahmen der Gesamtmarktentwicklung. Die Grossbanken UBS (-0,7%) und Credit Suisse (-0,6%) geben etwas deutlicher nach.

Am stärksten rutschen Swatch (-1,2%) ab. Auch hier kann die Kursbewegung mit einem Analystenkommentar begründet werden. Die Deutsche Bank hat die Einschätzung auf "Hold" von zuvor "Buy" zurückgenommen. Aufgrund der in diesem Jahr guten Entwicklung an der Börse, sei das Aufwärtspotenzial nun sehr gering, hiess es.

Im breiter gefassten Geschäft zieht Kudelski (Aktie -0,5%) die Blicke auf sich. Das Westschweizer Technologieunternehmen sieht sich mit der Transformation des Geschäfts auf Kurs. Allerdings habe man wegen der "hohen Saisonalität" des Geschäfts und erheblichen Restrukturierungskosten im ersten Halbjahr sowohl einen operativen Verlust wie auch einen Reinverlust erzielt, teilte Kudelski mit.

Ceva Logistics hat mit der französischen CMA CGM wie geplant einen neuen Grossaktionär erhalten. Die Aktie rückt vorbörslich um +2,0 Prozent vor. Hingegen verlieren Forbo nach einer Ratingsenkung durch die UBS -1,5 Prozent.

mk/kw

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
SMI -0.06%8995.38 verzögerte Kurse.-4.12%
SPI -0.10%10717.95 verzögerte Kurse.-0.31%
SWITZERLAND SWISS LEADER -0.13%1475.15 verzögerte Kurse.-2.82%
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