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Aktien Schweiz Vorbörse: Moderates Plus - Märkte bleiben aber nervös

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12.07.2018 | 08:45

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Donnerstag trotz des wieder aufgeflammten Handelsstreits einen Erholungsversuch starten. Am Vortag wurde der SMI noch auf Talfahrt geschickt. Verantwortlich für die Nervosität an den Märkten weltweit ist einmal mehr US-Präsident Trump. Dieser nutzte den Beginn des NATO-Gipfels für neue Zoll-Drohungen gegen China.

Händler zeigen sich zunehmend besorgt. "Wir rücken immer näher an einen echten Handelskrieg heran", heisst es von CMC Markets. Sollten sich die jüngsten Drohungen bewahrheiten, könne dies das chinesische Wachstum deutlich schwächen. Die Börsen in Asien ignorierten dies aber und zeigten sich im Plus. Zudem wetterte Trump erneut gegen die Lastenverteilung zwischen den Mitgliedern der NATO und griff besonders Deutschland scharf an. Marktteilnehmer hoffen nun, dass sich der Fokus am Nachmittag wieder verstärkt auf Konjunkturdaten verschiebt. Zudem kommt die Berichtssaison langsam in Fahrt.

Der SMI wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär gegen 8.20 Uhr um 0,18 Prozent höher bei 8'698,28 Punkten erwartet.

Unter den Bluechips gab es vorbörslich durchwegs moderate Gewinne. Roche stechen dank einer Hochstufung durch Berenberg auf "Buy" von "Hold" etwas heraus und liegen vorbörslich mit 0,4 Prozent im Plus.

Einige Unternehmen rücken mit ihren Halbjahreszahlen in den Fokus. So legte der Asset Manager Partners Group einen Zwischenbericht vor. Während die Kundennachfrage die Markterwartungen verfehlte, überzeugten die verwalteten Vermögen. Die Aktie verliert vorbörslich 1,4 Prozent.

DKSH schraubte seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr zurück. Zudem schrammte das Unternehmen beim organischen Wachstum deutlich an den Konsensschätzungen vorbei, der EBIT fiel allerdings höher als erwartet aus. Vorbörslich waren die Titel zunächst unauffällig.

Hingegen überzeugte Bossard mit einem neuen Umsatz- und Gewinnrekord. Insbesondere das Europageschäft lief rund, aber auch Amerika und Asien zeigten eine positive Entwicklung.

LLB überraschte mit Eckdaten zum ersten Semester. Die Bank erwartet einen rund 24 Prozent tieferen Gewinn als im Vorjahr. Derweil wurden Valiant von einer zurückhaltenden Studie der Credit Suisse gebremst und büssen vorbörslich 2,1 Prozent ein. Vontobel wurden laut Händlern von der Citigroup abgestuft und verlieren 1,4 Prozent.

dm/kw

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
SMI -0.06%8995.38 verzögerte Kurse.-4.12%
SPI -0.10%10717.95 verzögerte Kurse.-0.31%
SWITZERLAND SWISS LEADER -0.13%1475.15 verzögerte Kurse.-2.82%
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