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Aktien Schweiz: Markt kommt nach jüngstem Lauf etwas zurück

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08.04.2020 | 11:41

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnet zur Wochenmitte Kursverluste. Angesichts der teilweise heftigen Ausschläge der letzten Wochen und den jüngsten Avancen können die Abgaben von knapp 1,5 Prozent im SMI allerdings als moderat bezeichnet werden. Nicht zuletzt wegen der bevorstehenden Osterfeiertag wollen Investoren schon jetzt keine zu grossen Risiken eingehen, zudem steht am Abend das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed auf der Agenda.

Es sind laut Händlern viele verschiedene Aspekte, die aktuell zu dem weiterhin dominierenden Thema Coronakrise hinzu kommen. So haben sich die europäischen Finanzminister nicht auf ein gemeinsames Paket geeinigt und sich auf den (morgigen) Donnerstag vertagt. Zudem kappen immer mehr Unternehmen ihre Prognosen oder streichen die geplanten Dividenden. Das führe die enorme Belastung vor Augen, sagte ein Händler.

Der SMI verliert gegen 11.15 Uhr 1,38 Prozent auf 9'383,05 Punkte. Der SLI, in dem die 30 grössten Werte enthalten sind, fällt um 1,31 Prozent auf 1'367,18 Punkte und der breite SPI um 1,01 Prozent auf 11'484,16 Punkte. Im SLI stehen 23 Verlierern lediglich vier Gewinner und drei unveränderte Titel gegenüber.

Unter den grössten Verlieren sind einmal mehr Vertreter aus der Finanzbranche zu finden. So sacken die Kurse von UBS, CS, Swiss Re, Julius Bär und Zurich zwischen 2,3 und 1,7 Prozent ab. Händler verweisen auf die jüngsten Nachrichten aus der Versicherungsbranche. So haben die beiden britischen Branchenmitglieder Aviva und RSA ihre Abschlussdividenden zurückgezogen und ihre Prognosen für dieses Jahr ausgesetzt.

Aber auch zyklische Unternehmen wie Adecco (-3,5%), ABB (-2,2%) oder Richemont (-2,0%) müssen deutlich Federn lassen. Entgegen dem aktuellen Minus sehen Händler gerade für den Personaldienstleister Adecco gute Chancen, von einer konjunkturellen Erholung im kommenden Jahr zu profitieren.

Derweil haben im Fall von Richemont die Analysten von JPMorgan erneut den Daumen und das Kursziel gesenkt. Die Umsätze des Luxusgüterkonzerns dürften im ersten Quartal 2020 organisch um bis zu 18 Prozent tiefer ausfallen. Eine weitere Aufwertung des Schweizer Franken oder ein sich signifikant verschlechterndes Makro-Umfeld sehen sie als weitere Risiken.

Unter den grössten Verlieren sind auch Givaudan zu finden, die sich um 2,0 Prozent verbilligen. Der Aromen- und Duftstoffhersteller ist im ersten Quartal trotz Coronakrise zwar dynamisch ins Jahr gestartet und hat beim organischen Wachstum die Erwartungen übertroffen. Allerdings gehen einige Analysten davon aus, dass die Krise nun auch beim Aromen- und Duftstoffhersteller langsam sichtbar wird.

Noch deutlicher geht es für Swisscom abwärts, die um 4,6 Prozent bzw. 25 Franken nachgeben. Die Papiere werden allerdings ex Dividende (22,00 Franken) gehandelt.

Dem stehen Gewinne bei Clariant (+1,9%) gegenüber. Der Konzern hat für das deutsche Bundesland Bayern die Produktion von Desinfektionsmitteln aufgenommen und will in den Anlagen in Gendorf monatlich zwei Millionen Liter herstellen. Geschlossen im Plus halten sich auch die Vertreter der Technologie. Sowohl Temenos als auch Logitech (beide +0,8%) und AMS (+0,7%) sind im Vormittagshandel gesucht.

Noch grösser fallen allerdings die Kursbewegungen in den hinteren Reihen aus. Der Maschinenbauer Komax etwa sackt um 4,7 Prozent ab, nachdem die Dividende ersatzlos gestrichen wird. Für Addex (-3,9%) und Bossard (-2,8%) geht es nach Zahlen abwärts.

Poenina hingegen setzen sich mit +3,1 Prozent nach Jahreszahlen positiv ab.

Santhera ziehen mit +8,3 Prozent noch stärker an. Das Unternehmen hat sich dringend benötigte finanzielle Mittel beschafft. Dazu hat Santhera mit der französischen IRIS eine aktiengebundene Finanzierungsvereinbarung über 24 Millionen Franken abgeschlossen.

hr/uh

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
SMI -0.95%9831.49 verzögerte Kurse.-7.40%
SPI -0.68%12246.05 verzögerte Kurse.-4.61%
SWITZERLAND SWISS LEADER -1.00%1460.77 verzögerte Kurse.-10.55%
UBER TECHNOLOGIES, INC. 6.35%36.32 verzögerte Kurse.22.13%
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