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Aktien Schweiz Eröffnung: Leicht fester - Vifor gesucht

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17.04.2018 | 10:16

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Dienstagmorgen freundlich und tendiert im frühen Handelsgeschäft fester. Unterstützung erhält der Markt einerseits von der Wall Street, die am Montag von starken Quartalsergebnisse von Firmen angetrieben wurde, und andererseits von guten Konjunkturdaten aus China. Von Seiten der Schweizer Unternehmen gibt es allerdings nur wenige kursrelevanten Nachrichten. Entsprechend fehlt es von dieser Seite an entscheidenden Impulsen.

Schwindende Sorgen um eine Eskalation des Konfliktes in Syrien liessen die Marktteilnehmer zu Wochenbeginn wieder in den "Risk-on-Modus" zurückkehren, meinte ein Händler. Die Anleger würden ihren Blick wieder auf die Quartalsabschlüsse der US-Firmen zuwenden, von denen bisher die Mehrheit die Erwartungen übertroffen hat. Angesichts der boomenden US-Wirtschaft sähen die Perspektiven für die Unternehmen weiter verheissungsvoll aus, was der Wall Street Schub geben dürfte, so der Experte weiter.

Unterschwellig dürften die Marktteilnehmer aber vorsichtig bleiben, wohlwissentlich, dass die Vorzeichen auf Grund von Tweets des US-Präsidenten Donald Trump an den Aktienmärkten schnell wieder rot werden können. So beschuldigte Trump gestern einmal mehr China eines Abwertungsspiels seiner Währung. Im Zusammenhang mit Währungsinterventionen befindet sich auch die Schweiz auf der Beobachtungsliste der USA.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.30 Uhr 0,11 Prozent höher bei 8'736,12 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,23 Prozent auf 1'440,25 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,11 Prozent auf 10'313,29 Punkte zu. Von den 30 wichtigsten Titel notieren vier im Minus und 26 im Plus.

Die stärksten Avancen verzeichnen Vifor (+1,5 Prozent) vor Lonza (+1,4 Prozent) und Sonova (+1,1 Prozent), ohne dass dafür kursrelevante Nachrichten vorlagen.

Mit +0,8 Prozent gehören noch Sika ins Spitzenquartett. Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika ist mit einer stattlichen Umsatzsteigerung ins 2018 gestartet und bestätigt die bisherigen Ziele für das Gesamtjahr. Zu Lonza gab es keine börsenrelevante Nachrichten.

Gestützt wird der Markt auch durch das Index-Schwergewichte Roche (+0,1 Prozent). Der Pharmakonzern hat von der US-Gesundheitsbehörde FDS für sein Hämophilie-Mittel Hemlibra den Status Therapiedurchbruch (Breakthrough Therapy Designation) erhalten.

Zu den Verlierern gehören dagegen die Valoren des Branchennachbarn Novartis zu (-0,1 Prozent). Die Gesellschaft, die am Donnerstag die Quartalszahlen veröffentlichen wird, hat das Übernahmeangebot für das US-Unternehmen Avexis gestartet. Die Frist für das vor gut einer Woche angekündigte Angebot läuft bis zum 14. Mai und kann verlängert werden. Zudem will Novartis in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen US-Dollar in die Entwicklung der nächsten Generation von Malariamedikamenten investieren.

Schlusslichter sind indes Swisscom mit -0,5 Prozent, Kühne+ Nagel mit -0,3 Prozent und Nestlé mit ebenfalls -0,3 Prozent. Für Swisscom und auch für Sunrise (+0,4%) kürzen die Analysten von Goldman Sachs die Kursziele. Die Experten erwarten für die beiden Unternehmen mehr Wettbewerb durch Salt. Auch für Nestlé gab es eine Rückstufung auf Underperform durch Exane BNP. Der Nahrungsmittelhersteller wird ebenfalls am Donnerstag seine Quartalsresultate offen legen.

Im breiten Markt veröffentlichte VAT (+0,3 Prozent) Zahlen zum ersten Quartal, die auf Stufe Umsatz knapp im Rahmen, auf Ebene Auftragseingang über den Prognosen ausfielen.

Am stärksten avancieren mit +2,4 Prozent Comet vor SNB (+2,2 Prozent) und VZ Holding (+2,0 Prozent).

Gesucht sind auch Tamedia (+0,3 Prozent). Das Verlagshaus ist nun beim Kauf der Medienvermarkterin Goldbach einen Schritt weiter: Laut dem nun definitiven Endergebnis wurden dem Verlagshaus 96,9 Prozent der Aktien der Goldbach Group angedient

Die deutlichsten Abgaben verbuchen mit -6,4 Prozent die Aktien von Wisekey, die gestern Quartalszahlen veröffentlicht hatte. Starke Abgaben von Franken respektive Franken verzeichnen auch Valora (-6,50 Franken oder 2,0%) und Inficon (-18,50 Franken oder -3,0%. Allerdings werden beide Titel heute Ex-Dividende von 12,50 Franken (Valora) respektive 20 Franken (Inficon) gehandelt.

Auch Basilea stehen unter Druck (-2,1 Prozent). Das Biopharmaunternehmen hat einen Produktkandidaten des US-Unternehmens ArQule einlizenziert, der später in der Onkologie zum Einsatz kommen soll.

sig/tp

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