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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Gewinne

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12.02.2018 | 18:25

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag überwiegend freundlich geschlossen. Am Freitag waren sie allesamt noch schwach aus dem Handel gegangen. Wegen der jüngst ins Rutschen geratenen Börsenkurse - vor allem in den Vereinigten Staaten - hatten sich die Anleger allerorten lieber an den Seitenrändern aufgehalten. Die aktuelle Erholung an den US-Börsen stimmt nun allmählich wieder zuversichtlicher.

In Moskau rückte der russische RTS-Index <RU000A0JPEB3> um 1,72 Prozent auf 1206,22 Zähler vor.

In Warschau gewann der Wig-30 <PL9999999375> 1,11 Prozent auf 2773,48 Punkte. Der breiter gefasste Wig stieg um 1,05 Prozent auf 62 602,34 Einheiten. Vor allem polnische Banken legten zu: So stiegen die Aktien der Banken Pekao, Millennium, PKO Polski und Zachodni WBK um jeweils mehr als ein Prozent. Die Anteilscheine des Minenkonzerns JSW, die am Freitag noch fast 5 Prozent eingebüßt hatten, erholten sich leicht mit einem Kursplus von 1,24 Prozent. Die Papiere des Branchenkollegen KGHM stiegen um 2,05 Prozent.

In Prag legte der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> um 0,40 Prozent auf 1110,49 Einheiten zu. Das Handelsvolumen lag bei 0,44 (Freitag: 1,07) Milliarden tschechischen Kronen. Unter den wenigen Verlierern befanden sich die Anteilscheine von Komercni Banka <CZ0008019106>, die um 0,70 Prozent nachgaben. CEZ <CZ0005112300> büßten 0,97 Prozent ein.

In Budapest hingegen kam der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> mit minus 0,09 Prozent auf 38 287,22 Punkte kaum vom Fleck. Das Handelsvolumen belief sich auf 19,3 (Freitag: 20,8) Milliarden Forint. Die Aktien des Mineralölkonzern Mol <HU0000068952> gewannen 1,61 Prozent. Magyar Telekom <HU0000073507> stiegen um 0,44 Prozent und die Papiere der OTP Bank <HU0000061726> rückten um 1,79 Prozent vor.

Die Aktien des Pharmakonzerns Richter Gedeon <HU0000123096> gerieten nach ihren deutlichen Verlusten vom Freitag mit minus 6,43 Prozent erneut unter Druck. Nachdem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) vergangene Woche empfohlen hatte, die Verschreibung des Richter-Medikaments Esmya für neue Patienten vorerst auszusetzen, enttäuschten nun wohl zudem die vorgelegten Zahlen zum vierten Quartal 2017. Im Jahresvergleich war der Nettogewinn um rund 70 Prozent geschrumpft./sto/APA/ck/he


© dpa-AFX 2018
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