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Aktien Osteuropa Schluss: Kurse steigen wieder nach zwei Verlusttagen

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11.01.2018 | 19:58

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Börsen haben nach zwei Verlusttagen am Donnerstag wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Am stärksten zeigte sich allerdings der rohstofflastige russische Aktienmarkt, der schon davor dem negativen Trend getrotzt hatte: Der Moskauer RTSI-Index <RU000A0JPEB3> zog um weitere 1,14 Prozent auf 1248,75 Punkte an. Ihm halfen die steigende Notierungen für Metalle und insbesondere für Öl.

In Warschau stieg der Wig-30-Index <PL9999999375> um 0,91 Prozent auf 2908,19 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 0,76 Prozent auf 65 379,88 Punkte. Im etwas schwächelnden europäischen Umfeld sorgte vor allem die positive Entwicklung an den US-Börsen für Impulse - dort erreichten die wichtigsten Aktienindizes erneut Rekorde.

Deutliche Gewinne verzeichneten die Aktien von CD Projekt mit einem Aufschlag von über 6 Prozent. Daneben profitierten die Anteilscheine der Bank Millennium von einem europaweitem positiven Trend in der Bankbranche und legten um 2,5 Prozent zu.

Auf der Verliererseite standen CCC mit einem Minus von 0,9 Prozent sowie Kernel mit einem Abschlag von über 1 Prozent. PKP Cargo gaben 0,35 Prozent ab.

An der Prager Börse stieg der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> vor der am Freitag und Samstag anstehenden ersten Runde der Präsidentschaftswahl um 0,54 Prozent auf 1107,68 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,93 (zuletzt: 0,58) Milliarden tschechischen Kronen.

Politische Tumulte konnten den tschechischen Aktienmarkt kaum bremsen. Staatschef Milos Zeman wird von einem Akademiker, einen zum Unternehmer gewordenen Glücksspieler und Liedermacher, einem Ex-Ministerpräsidenten und einem Diplomaten herausgefordert.

Zuvor hatte das tschechische Abgeordnetenhaus seine Sitzung zur Vertrauensabstimmung über die Regierung des Premiers Andrej Babis am Mittwochabend überraschend unterbrochen und die Fortsetzung auf den kommenden Dienstag verschoben. Grund waren Streitigkeiten um das Programm der parallel laufenden Sitzung des Immunitätsausschusses, der sich mit der "Storchennest"-Affäre befasste.

Kursbewegende Unternehmensnachrichten gab es in Prag nicht. An der Spitze des Leitindex standen die Anteilscheine der Vienna Insurance Group <AT0000908504> (plus 2,48 Prozent), gefolgt von den Aktien der Erste Group <AT0000652011> (plus 1,24 Prozent). Auf der Verliererseite weiteten die Anteilscheine der Komercni Banka <CZ0008019106> (minus 0,11 Prozent) und des Energiekonzerns CEZ <CZ0005112300> (minus 0,20 Prozent) ihre Kursverluste vom Vortag aus.

In Budapest drehte der Aktienmarkt kurz vor Handelsschluss noch in die Gewinnzone. Nach einem ruhigen Verlauf schloss der ungarische Leitindex Bux 0,31 Prozent höher bei 39 772,75 Punkten. Das Handelsvolumen belief sich auf 12,6 (zuletzt: 9,8) Milliarden Forint.

Während Unternehmensmeldungen dünn gesät waren, rückten politische Meldungen in den Fokus. So hat der ungarische Staatspräsident Janos Ader die nächste Parlamentswahl für den 8. April ausgeschrieben. Seit 2010 regiert in dem Donauland der rechts-nationale Ministerpräsident Viktor Orban.

Bei den Einzelwerten zählten zwei Bux-Schwergewichte zu den Verlierern: Die Aktien des Mineralölkonzerns Mol fielen um 0,20 Prozent. Die Papiere des Pharmakonzerns Gedeon Richter verloren 0,44 Prozent an Wert.

Hingegen konnten die Papiere der OTP-Bank um 1,39 Prozent zulegen. Aus der zweiten Reihe legten Nordtelekom (plus 50,77 Prozent) und Futuraqua (plus 20,53 Prozent) kräftig zu./mad/APA/gl/he


© dpa-AFX 2018
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