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ANALYSE/Barclays: Wirbel am Anleihemarkt und Ölpreisanstieg kaum Grund zur Sorge

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10.10.2018 | 11:34

LONDON (dpa-AFX) - Aktienanleger sollten laut der britischen Investmentbank Barclays keine Angst vorAktienanleger sollten laut der britischen Investmentbank Barclays keine Angst vor steigenden Anleiherenditen und höheren Ölpreisen haben. Beide Entwicklungen wirkten sich nicht generell negativ auf die Börsen aus, sondern wiesen vielmehr auf ein robustes Wirtschaftswachstum hin, schrieb Analyst Emmanuel Cau in einer Studie vom Mittwoch.

Steigende Anleiherenditen werden von den Anlegern in der Regel skeptisch beäugt, weil sie die Attraktivität von festverzinslichen Wertpapieren gegenüber Aktien erhöhen können. Der jüngste Renditeanstieg habe die Anleger überrascht, obwohl er angesichts der anziehenden Konjunktur überfällig gewesen sei, schrieb Cau.

So habe sich die Stimmung der Einkaufsmanager in den USA zuletzt ebenso verbessert wie der Ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland. In diesem Umfeld könnten die Investoren damit dem Aktienmarkt weiter treu bleiben, zumal die seit Jahresbeginn bereits gesunkenen Bewertungen an der Börse einen gewissen Schutz gegen weiter steigende Renditen bieten können.

Höhere Ölpreise wiederum werden an der Börse oft nicht gern gesehen, weil sie die Inflation erhöhen und so die Nachfrage abwürgen können. Cau hingegen sieht steigende Preise eher positiv für die Aktienmärkte, weil die Unternehmen dadurch Umsatz und Gewinn ankurbeln könnten. Denn sie könnten eine anziehende Inflation nutzen, um auch ihre Verkaufspreise zu erhöhen.

Steigende Anleiherenditen und Ölpreise könnten dem Experten zufolge aber zu einigen Umschichtungen innerhalb des Aktienmarktes führen. So würden zyklische Aktien und die Papiere unterbewerteter Unternehmen gegenüber Wachstumstiteln und defensiven Werten bevorzugt.

Auch für Aktien aus den Schwellenländern sei die aktuelle Entwicklung nicht hilfreich. Denn ein in diesem Umfeld weiter steigender Dollar kann diejenigen Emerging Marktes schwer treffen, die sich hoch in der US-Währung hoch verschuldet haben./la/bek/mis


© dpa-AFX 2018
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