DOW JONES--Unsere Auswahl an Ereignissen aus der Finanz- und Wirtschaftswelt, die in der Woche im Fokus stehen werden (Angaben in Ortszeit Deutschland):
1. Deutsche Produktion steigt im Januar
Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands dürfte mit einem Zuwachs ins neue Jahr gestartet sein. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte erwarten, dass der Output von Industrie, Bau- und Energiewirtschaft im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent gestiegen ist, nachdem sie im Dezember um 1,9 Prozent gesunken war. Die Zahlen werden am Montag (8.00 Uhr) veröffentlicht. Daten zum Umsatz im verarbeitenden Gewerbe, einem Vorlaufindikator der Industrieproduktion, kommen ebenfalls erst am Montag, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das Gleiche gilt für die zum Auftragseingang. Als Grund wird der "verspätete Eingang einer Datenkorrektur für Bayern" angegeben.
>>> Montag, 09. März 2026; 08:00
2. Volkswagen sticht europäische Wettbewerber aus
Auch, wenn der Blick auf die Geschäftszahlen bei VW im vierten Quartal die Stimmung vieler Anleger nicht aufhellen dürfte: Der Wolfsburger Konzern scheint inmitten des widrigen Marktumfeldes besser aufgestellt zu sein als einige europäische Wettbewerber. Zwar wird der Gewinn im Schlussquartal erneut eingebrochen sein, allerdings sollte VW das Minus gegenüber den Vorquartalen spürbar verringert haben. Ein erstes positives Zeichen hatte VW schon im Januar gesendet, als VW bereits besser als erwartete Eckzahlen für den Bereich Automobile genannt hat. Analysten trauen den Wolfsburger daher auch für 2026 einen ganz ordentlichen Ausblick zu.
>>> Dienstag, 10. März 2026; 07:00
3. Deutsche Exporte sinken im Januar
Die deutschen Ausfuhren dürften im Januar nach einem kräftigen Zuwachs im Dezember gesunken sein. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte erwarten, dass die Exporte gegenüber dem Vormonat um 2,0 Prozent zurückgegangen sind, nachdem sie im Dezember um satte 4,0 Prozent angezogen hatten.
>>> Dienstag, 10. März 2026; 08:00
4. Henkel wegen Konsumzurückhaltung mit verhaltenem Wachstum
Henkel spürt die Konsumzurückhaltung. Der DAX-Konzern, zu dem Marken wie Persil, Pril und Pritt gehören, dürfte die angestrebte Wachstumsrate auf organischer Basis trotz eines besseren Schlussquartals - wenn überhaupt - nur am unteren Ende der Spanne erreicht haben. Vorstandschef Carsten Knobel hatte sich im November entsprechend vorsichtig geäußert. Bei der Marge hingegen helfen Kostensenkungen: Sie dürfte innerhalb des ausgegebenen Korridors liegen. Über das organische Wachstum hinaus stärkt Henkel derzeit seine Umsatzbasis mit Zukäufen. Das dürfte bei der Bilanzvorlage ebenso Thema sein wie der Ausblick, der zumindest laut einiger Analysten ähnlich ausfallen dürfte wie für 2025.
>>> Mittwoch, 11. März 2026; 07:30
5. Porsche weiter in der Krise - 2026 bestenfalls Übergangsjahr
Die enttäuschenden Absatzzahlen für das vierte Quartal bei Porsche haben einmal mehr verdeutlicht, dass kurzfristig keine Besserung zu erwarten ist. Das Gegenteil scheint sogar eher der Fall zu sein: Das anhaltend widrige Wettbewerbsumfeld in China und die hohen Zollkosten in den USA belasten den Sportwagenhersteller erheblich. Und daran dürfte sich kurzfristig nichts ändern. Analysten zweifeln daher, ob Porsche die ohnehin reduzierten Ziele 2025 überhaupt erreicht hat. Der Ausblick für das neue Jahr sollte angesichts der Rahmenbedingungen bestenfalls zurückhaltend ausfallen. Analysten sehen die frühere Ertragsperle des VW-Konzern vor einem Übergangsjahr.
>>> Mittwoch, 11. März 2026; 07:30
6. Rheinmetall weiter auf Rekordkurs
Die hohe Nachfrage nach Rüstungsgütern treibt das Geschäft von Rheinmetall weiter an. Analysten trauen dem DAX-Konzern das erhoffte starke vierte Quartal zu, in dem die operative Marge bei 26,5 Prozent liegen soll. Das würde nochmals deutlich über dem guten Wert des Vorjahres von 22,5 Prozent liegen. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist besonders das lukrative Geschäft um Munition, wo die Nachfrage immer weiter steigt. Im Fokus bei Vorlage der Geschäftszahlen werden neben dem Ausblick die Neuaufträge, der Verkauf von Power Systems und die Auswirkungen des Nahost-Krieges sein.
>>> Mittwoch, 11. März 2026; 07:30
7. US-Verbraucherpreise steigen im Februar *
Der Inflationsdruck in den USA dürfte im Februar konstant geblieben sein. Analysten rechnen laut Factset-Konsens damit, dass die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen sind und wie im Vormonat um 2,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Für die Kernverbraucherpreise werden Zuwachsraten von 0,2 und 2,5 (2,5) Prozent prognostiziert. Wichtiger aus Sicht der US-Notenbank sind aber die am Freitag anstehenden Preisdaten.
>>> Mittwoch, 11.03.2026; 13:30
(Es folgt Teil 2 für Donnerstag und Freitag)
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 09, 2026 01:00 ET (05:00 GMT)



















