10x Genomics, Inc. und Anthropic haben eine Zusammenarbeit bekannt gegeben, um die Analysewerkzeuge von 10x in das neu eingeführte Claude for Life Sciences zu integrieren. Im Mittelpunkt steht dabei das Model Context Protocol (MCP), ein Standardprotokoll, das spezialisierte Tools mit KI-Systemen verbindet. Durch diese Kooperation werden die Einzelzell- und Raumfähigkeiten von 10x erstmals über natürliche Sprache zugänglich, sodass Wissenschaftler komplexe Datensätze im Dialog und nicht mehr ausschließlich über Programmiercode erforschen können.

Bisher erforderte der Zugriff auf die Einzelzell- und Raumanalysen von 10x umfassende Computerkenntnisse - von der Erstellung von Kommandozeilenskripten bis hin zur Verwaltung von Hochleistungsrechnern. Nun können diese Tools erstmals auf Fragen in einfachem Englisch reagieren. Mit Claude sind Forscher nun in der Lage, gängige Analysen wie das Ausrichten von Reads, das Erstellen von Feature-Barcode-Matrizen, das Clustern und weitere Sekundäranalysen über eine dialogbasierte Oberfläche durchzuführen. Diese ergänzt klassische computergestützte Arbeitsabläufe und erleichtert sowie beschleunigt den direkten Zugang zu den eigenen Daten.

Mit diesem Startschuss können Forscher Claude for Life Sciences nutzen, um direkt mit ihren eigenen 10x-Datensätzen zu interagieren. Durch die Integration der 10x Cloud Analysis senkt Claude die Einstiegshürden für neue Nutzer und ist skalierbar für groß angelegte Analysen in fortgeschrittenen Forschungsteams. Die Anwendungsfälle zeigen, wie dialogbasierte Schnittstellen die Datenexploration vereinfachen und Erkenntnisse in verschiedensten Forschungsumgebungen beschleunigen können. Die Zusammenarbeit markiert den Beginn einer umfassenderen Initiative, Einzelzell- und Raumanalysen von 10x durch KI noch intuitiver und zugänglicher zu machen.