Forderung beim SPD-Wirtschaftsforum: Verbraucherschutz darf nicht zur Ideologie verkümmern

11.12.2015 | 17:30

Das Wirtschaftsforum der SPD haben die Sozialdemokraten erst im Februar gegründet - doch es hat sich schon jetzt als feste Größe im deutschen Wirtschafleben etabliert. 'Eine prosperierende Wirtschaft ist die Grundlage für eine vernünftige soziale Entwicklung', so hat Michael Frenzel, Präsident des Wirtschaftsforums, die Gründung dieser noch neuen Initiative der SPD erklärt. Oberstes Gebot der Veranstaltungen des Wirtschaftsforums: Parteiübergreifend sollen Impulse für die Wirtschaft gegeben werden. Das Wirtschaftsforum der SPD haben die Sozialdemokraten erst im Februar gegründet - doch es hat sich schon jetzt als feste Größe im deutschen Wirtschafleben etabliert. 'Eine prosperierende Wirtschaft ist die Grundlage für eine vernünftige soziale Entwicklung', so hat Michael Frenzel, Präsident des Wirtschaftsforums, die Gründung dieser noch neuen Initiative der SPD erklärt. Oberstes Gebot der Veranstaltungen des Wirtschaftsforums: Parteiübergreifend sollen Impulse für die Wirtschaft gegeben werden. Dass dies auch ein wirklich gelebtes Gebot ist, hat Jürgen Kotulla, OVB Generalbevollmächtigter und Gast beim SPD-Wirtschaftsforum, live erlebt: 'Es war schon beeindruckend, wie facettenreich über Lösungsansätze für die Probleme aber auch über die positiven Perspektiven unserer Wirtschaft diskutiert wurde.' So sein Fazit.

Gemeinsames Ziel der hochrangigen Wirtschaftsvertreter aus so ziemlich allen Branchen und Berufsgruppen: Deutschland soll seine Position im europäischen Konzert als Spitzenland und größte volkswirtschaftliche Antriebskraft behaupten. Eine weitere Zielvorgabe wird von der OVB mit Nachdruck unterstützt. Jürgen Kotulla hat das so formuliert. 'Deutschland muss im Rahmen der EU auf die gesellschaftlichen Veränderungen Einfluss nehmen. Dazu gehört beispielsweise auch die Digitalisierung in der Finanzdienstleistungsbranche.'

Gerade in der Runde führender Vertreter aus der Finanzwirtschaft ist es besonders wichtig, so die Erfahrung auch von Jürgen Kotulla, dass keine Themen ausgeklammert werden. Harald Christ, Vorstandsvorsitzender der Postbank Finanzberatung und Generalbevollmächtigter der BHW Bausparkasse, machte so auch aus seiner Meinung überhaupt keinen Hehl, auch wenn diese als wenig populär gilt: 'Der Verbraucherschutz in Deutschland droht zu einer Ideologie zu werden. Die nützt dann nicht mehr dem Verbraucher, sie schadet ihm eher, Verbraucherschutz ist ohne jede Frage wichtig, aber er sollte auch tatsächlich und ausschließlich diesem Ziel dienen.'

Wie dieses Beispiel zeigt, bietet sich auch in dieser hochkarätig besetzten Runde die Möglichkeit, Themen anzusprechen, die gerade die Finanzwirtschaft in den unterschiedlichsten Bereichen zur Zeit umtreiben. Also beispielsweise auch darauf hinzuweisen, dass eine Regulierung in den Finanzdienstleistungsbereichen durchaus ihre Berechtigung hat. Aber eben auch nur so lange, wie diese nicht zu einer Überregulierung führt, die das Wirtschaftsleben abbremst. Schließlich - so ja auch das Credo des SPD-Wirtschaftsforums - kann nur eine prosperierende Wirtschaft in der Sozialpolitik Akzente setzen und für eine positive Entwicklung sorgen.

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