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Ölpreise wenig verändert

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13.02.2018 | 13:13

NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag wenig verändert und damit ihre Stabilisierung vom Wochenbeginn zunächst fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete gegen Mittag 62,59 US-Dollar und damit so viel wie am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel hingegen leicht um 16 Cent auf 59,13 Dollar.

In der vergangenen Woche hatten die Ölpreise um etwa 10 Prozent nachgegeben, nachdem sich die Stimmung an den Aktienmärkten erheblich eingetrübt hatte. Riskante Anlagen, zu denen auch Rohöl zählt, waren erheblich unter Druck geraten. Allerdings hat sich die Situation an der Börse zuletzt wieder etwas beruhigt. Das kam auch den Ölpreisen zugute.

Nach wie vor steht die rekordhohe Ölförderung in den USA besonders im Fokus der Anleger. Experten schliessen einen weiteren Rückgang der Ölpreise nicht aus. Aktuell wird die Sorge vor einer zu hohen Fördermenge in den USA durch eine Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) gestützt.

"Der Anstieg der Produktion ausserhalb der Opec, angeführt von den USA, wird wahrscheinlich stärker zulegen als die Nachfrage", hiess es in dem Monatsbericht für Februar, den die IEA am Dienstag veröffentlichte. Die Opec ist die Organisation ölexportierender Länder, zu der 14 Staaten gehören, die USA aber nicht.

Zuletzt war die amerikanische Fördermenge erstmals über die Marke von 10 Millionen Barrel pro Tag gestiegen und erreichte ein Rekordhoch von 10,25 Millionen Barrel.

Den jüngsten Rückgang der Ölpreise erklärten die IEA-Experten auch ein Stück weit mit Gewinnmitnahmen. Generell sieht die IEA die Ölpreise zu Beginn des Jahres anfälliger für Rückschläge als in den Monaten zuvor./jkr/tos/fba

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