OSAKA (awp international) - Der japanische Elektrokonzern Sharp hat die geplante Ausgabe neuer Aktien abgesagt. Als Grund nannte die Tochter des taiwanesischen Unternehmens Foxconn die jüngsten Marktturbulenzen infolge der Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA. Da aus diesem Grund die Volatilität stark gestiegen sei, sei die Kapitalerhöhung nicht mehr im Sinne der eigenen Aktionäre und anderer Interessensgruppen des Unternehmens, teilte Sharp am Freitag in Osaka mit.

An der Börse sorgte die Nachricht für Erleichterung. Der Kurs legte zuletzt rund 15 Prozent zu. Damit konnte die Aktie zumindest einen Teil ihrer Verluste wettmachen, die sie nach der Ankündigung der 200 Milliarden Yen (1,55 Mrd Euro) hohen Kapitalerhöhung Anfang Juni gemacht hatte. Sharp wollte mit dem Geld unter anderem Vorzugsaktien zurückkaufen und die Bilanz verbessern./zb/tav/jha/