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NISSAN MOTOR CO., LTD.

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Keine Tabus: Renault will nach Verlust Milliarden sparen

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14.02.2020 | 13:22

BOULOGNE-BILLANCOURT (dpa-AFX) - Renault ist erstmals seit zehn Jahren in die roten Zahlen gerutscht und will nun massiv sparen. Die Kosten sollen um mehr als zwei Milliarden Euro sinken, ein Plan dafür ist im Mai geplant, wie Interimschefin Clotilde Delbos am Freitag sagte. Dabei stehen auch Fabriken in Frankreich und in der ganzen Welt auf dem Prüfstand. "Wir haben kein Tabu, wir schließen nichts aus", sagte die Generaldirektorin bei der Vorlage der Geschäftszahlen in Boulogne-Billancourt bei Paris.

Delbos ließ erkennen, dass dringend gehandelt werden muss. Der Sparplan soll deshalb in Grundzügen noch vor der Ankunft des Italieners Luca de Meo verkündet werden. Der frühere Seat-Chef wird seinen neuen Posten als Generaldirektor bei Renault am 1. Juli antreten. Nach dem Skandal um den früheren Konzernchef Carlos Ghosn sucht der Hersteller schon länger nach einem Neuanfang - auch an der Spitze.

Der Fehlbetrag betrug im vergangenen Jahr 141 Millionen Euro nach einem Jahresüberschuss von 3,3 Milliarden Euro 2018. Der Umsatz des französischen Traditionskonzerns sank um 3,3 Prozent auf rund 55,5 Milliarden Euro. Zuletzt hatte es 2009 rote Zahlen gegeben. Der Verlust beruht teilweise auf einem kräftig gesunkenen Beitrag des kriselnden Partners Nissan. Die Japaner hatten bereits angekündigt, dass wegen schwacher Verkäufe erstmals seit elf Jahren einen Quartalsverlust eingefahren wurde.

Nissan trug bisher Milliardenbeträge zum Renault-Gewinn bei - diese Zeiten scheinen erstmal vorbei zu sein. Im vergangenen Jahr steuerte Nissan nur noch 242 Millionen Euro bei. Verluste bei Gemeinschaftsunternehmen in China belasteten zudem den Gewinn von Renault, auch Steuereffekte im Heimatland schlugen kräftig zu Buche.

Renault, an dem der französische Staat beteiligt ist, hält 43,4 Prozent der Anteile an Nissan. Die Japaner sind zu 15 Prozent an Renault beteiligt, haben aber dabei keine Stimmrechte. Der französische Hersteller will im Mai neue Projekte für die französisch-japanische Autoallianz ankündigen, die nach Ghosns Fall ebenfalls in eine heftige Krise geraten war.

Zurückhaltend zeigte sich Delbos bei Fragen zum einstmals schillernden Autoboss Ghosn. Sie ließ die Frage unbeantwortet, ob auch Renault den 65-Jährigen verklagen könnte. Nissan hatte den früher allmächtigen Architekten des Autobündnisses von Renault, Nissan und Mitsubishi auf Schadenersatz in Höhe von rund 10 Milliarden Yen (83 Mio Euro) verklagt. Damit solle ein Teil der finanziellen Schäden ausgeglichen werden, die Ghosn Nissan durch sein jahrelanges betrügerisches und korruptes Verhalten zugefügt habe, hatte es in Japan unverblümt geheißen.

Der Ex-Manager war am 19. November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Im April 2019 wurde der gebürtige Brasilianer unter strengen Auflagen auf Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Ghosn floh dann Ende Dezember unter abenteuerlichen Umständen in einem Privatjet nach Beirut, angeblich in einer Kiste versteckt.

In Frankreich steht noch ein Rechtsstreit an um Ghosns Rente. Es geht um eine jährliche Zahlung von 800 000 Euro, außerdem fordert Ghosn laut Zeitung "Le Figaro" 15 Millionen Euro in Aktien. Schon bald ist ein Termin bei einem Arbeits-Schiedsgericht geplant.

Asien und insbesondere China machen Renault Sorgen. Delbos warnte vor Risiken im Zusammenhang mit der Covid-19 genannten Lungenkrankheit. Der Konzern habe dafür ein Krisenmanagement eingesetzt. Außer einem Standort in Südkorea würden derzeit alle Renault-Fabriken laufen. Aus der besonders betroffenen Region Hubei in Zentralchina kommen aber viele Auto-Teile, sagte Delbos. Die Auswirkungen seien deshalb schwer abzusehen. "Das Problem ist: Wir haben keine Sicht", sagte sie./cb/DP/eas

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
MITSUBISHI CORPORATION -0.69%2216 Schlusskurs.-0.63%
NISSAN MOTOR CO., LTD. 1.42%363.5 Schlusskurs.1.79%
RENAULT 0.82%18.538 Realtime Kurse.-56.05%

© dpa-AFX 2020
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Finanzkennziffern (JPY)
Umsatz 2020 10 195 Mrd.
EBIT 2020 66 621 Mio
Nettoergebnis 2020 57 738 Mio
Schulden 2020 6 608 Mrd.
Div. Rendite 2020 3,07%
KGV 2020 24,8x
KGV 2021 30,5x
Marktkap. / Umsatz2020 0,79x
Marktkap. / Umsatz2021 0,84x
Marktkap. 1 422 Mrd.
Chart NISSAN MOTOR CO., LTD.
Dauer : Zeitraum :
Nissan Motor Co., Ltd. : Chartanalyse Nissan Motor Co., Ltd. | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse NISSAN MOTOR CO., LTD.
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 20
Mittleres Kursziel 545,28  JPY
Letzter Schlusskurs 363,50  JPY
Abstand / Höchstes Kursziel 307%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 50,0%
Abstand / Niedrigsten Ziel -17,5%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Makoto Uchida Executive President & Chief Executive Officer
Yasushi Kimura Chairman
Ashwani Gupta COO & Representative Executive Officer
Stephen Ma Chief Financial Officer & Executive Officer
Anthony Thomas Chief Information Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
NISSAN MOTOR CO., LTD.1.79%12 901
TOYOTA MOTOR CORPORATION-0.58%172 700
VOLKSWAGEN AG-30.47%67 661
HONDA MOTOR CO., LTD.0.10%38 523
BMW AG-30.52%34 721
GENERAL MOTORS COMPANY-33.14%33 053