Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Rohstoffe  >  LME Aluminium Cash       

LME ALUMINIUM CASH

ÜbersichtChartsNews 
News-ÜbersichtNewsMarketScreener Analysen

Trump deutet Flexibilität bei Strafzöllen an - Beschluss erwartet

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
08.03.2018 | 16:41

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat wenige Stunden vor seiner erwarteten Entscheidung zu Strafzöllen eine gewisse Beweglichkeit in Richtung von Verbündeten und befreundeten Nationen angedeutet. "Wir müssen unsere Stahl- und Aluminiumindustrie schützen, zur selben Zeit aber echten Freunde gegenüber, die uns beim Handel und beim Militär fair behandeln, große Flexibilität und Kooperation zeigen", schrieb Trump auf Twitter.

Er hatte in der vergangenen Woche angekündigt, Strafzölle von 25 Prozent auf die Einfuhr von Stahl und 10 Prozent auf Aluminiumimporte zu verhängen. Eine endgültige Entscheidung will er am Nachmittag (Ortszeit/21.30 MEZ) fällen, wie er nun auch selbst bestätigte. Sein Wirtschaftsberater Peter Navarro hatte tags zuvor erklärt, dass die Nachbarländer Mexiko und Kanada für eine bestimmte Frist von den Strafzöllen befreit würden.

Trump selbst hatte erst am Dienstag gesagt, er betrachte die EU-Länder beim Handel nicht als faire Partner. "Die EU behandelt uns sehr unfair", meinte er und warf Brüssel vor, seinerseits Handelsschranken für US-Produkte errichtet zu haben. Diese seien deutlich schlimmer als die angekündigten US-Zölle. Er sei jedoch verhandlungsbereit, sollte sich Europa beweglich zeigen.

Die Zölle waren als eine von drei Optionen vom Handelsministerium vorgeschlagen worden, das nach einer monatelangen Prüfung zu dem Ergebnis gekommen war, die derzeitige Situation sei eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA. Stahl und Aluminium werden unter anderem in der Rüstungsindustrie gebraucht. In Washington wird jedoch allgemein davon ausgegangen, dass Trump dies als Vehikel benutzt, um die Entscheidung ohne Zustimmung des Kongresses treffen zu können.

Noch am Mittwoch hatten 107 Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses aus Trumps eigener republikanischer Partei versucht, den Präsidenten von seinen Strafzoll-Plänen abzubringen. In dem Schreiben bringen die Parlamentarier ihre "tiefe Besorgnis" über das Vorhaben zum Ausdruck.

Zu den Unterzeichnern des Protestbriefes gehören auch Anhänger unter den Abgeordneten - etwa Devin Nunes, der den Präsidenten in der Russland-Affäre in Schutz genommen hatte. "Zölle sind Steuern, die US-Unternehmen weniger wettbewerbsfähig und US-Verbraucher ärmer machen", heißt es in dem Schreiben. Jegliche Zölle, die verhängt würden, sollten sich gezielt an spezifischen Regelverletzungen orientieren und den Effekt auf US-Firmen und -Verbraucher minimieren.

Zuvor hatten bereits Top-Republikaner wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, und der Fraktionschef im Senat, Mitch McConnell, das Weiße Haus zur Zurückhaltung aufgerufen. Zölle als staatlicher Eingriff in das freie Spiel der Marktkräfte sprechen gegen die republikanische Philosophie von Wirtschaftspolitik.

Die EU bemühte sich indes bis zur letzten Minute darum, die Lage zu entschärfen und Trump von seinem Vorhaben zumindest teilweise abzubringen. "Wir haben in den vergangenen Wochen und Tagen intensiv versucht, die US-Seite davon zu überzeugen", sagte der Vizechef der EU-Kommission, Jyrki Katainen. Noch könnten Schäden vermieden werden.

Auch der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, zeigte sich besorgt. Zunehmender Protektionismus sei ein Risiko für die Wirtschaft, Differenzen sollten multilateral und nicht im Alleingang angegangen werden. "Wenn man schon Zölle gegen seine Verbündeten erhebt, dann stellt sich doch die Frage: Wer sind die Feinde?"/dm/DP/stk


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu LME ALUMINIUM CASH
04.12.Berenberg belässt Befesa auf 'Buy' - Ziel 48 Euro
DP
03.12.Aktien Frankfurt: Dax nach Schreck durch Trump-Aussagen wieder stabil
AW
03.12.Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax fängt sich nach schwachem Wochenstart
AW
03.12.Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stabilisiert sich nach schwachem Wochenstart
DP
03.12.AKTIEN ASIEN : Meist im Minus wegen Zollsorgen
AW
03.12.Aktien Frankfurt Ausblick: Dax wieder bei 13 000 Punkten
AW
03.12.Morning Briefing International
AW
03.12.DAX-FLASH : Erholung vom schwachen Wochenauftakt
DP
02.12.AKTIEN WIEN SCHLUSS : Schwacher Wochenbeginn - ATX im Minus
DP
02.12.Aktien Zürich Schluss: Trump-Tweet schickt Börsen wieder nach unten
DP
Mehr News
News auf Englisch zu LME ALUMINIUM CASH
06.12.GFG agrees to buy Duffel aluminium plant in Belgium from Novelis
RE
05.12.APPLE : buys first-ever carbon-free aluminium from Alcoa-Rio Tinto venture
RE
03.12.Mercosur presidents meet, stung by U.S. metal tariffs
RE
03.12.Global Stocks Post Tepid Gains As Investors Dismiss Tariff Threats
DJ
03.12.NEWS HIGHLIGHTS : Top Global Markets News of the Day
DJ
03.12.WHAT'S NEWS : World-Wide -- WSJ
DJ
03.12.South Korean stocks fall as Trump's tariffs on Brazil, Argentina hit risk app..
RE
03.12.EM ASIA FOREX : Most flat after Trump sparks off fresh trade war concerns
RE
03.12.NEWS HIGHLIGHTS : Top Global Markets News of the Day
DJ
03.12.Shanghai stocks hit over three-month low amid fresh global trade jitters; Hon..
RE
Mehr News auf Englisch
Chart LME ALUMINIUM CASH
Dauer : Zeitraum :
LME Aluminium Cash : Chartanalyse LME Aluminium Cash | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse LME ALUMINIUM CASH
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralNeutral