Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA    FME   DE0005785802

FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA

(FME)
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
News-ÜbersichtNewsPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalysten Empfehlungen zu

Fresenius legt große Übernahmen auf Eis - 'kaum Angebot am Markt'

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
17.05.2019 | 04:36

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius erwartet vorerst keine größeren Übernahmen. Nach dem geplatzten Milliardenzukauf des US-Arzneiherstellers Akorn 2018 sieht Chef Stephan Sturm aktuell wenig Gelegenheiten für einen ähnlich großen Deal. "Dies liegt aber nicht an unserer Bereitschaft, sondern am Angebot", sagte er der Deutschen Presse-Agentur und der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX.

Denn nach der abgesagten Übernahme von Akorn gebe es auf dem Markt derzeit kaum passende Anbieter, sagte Sturm vor der Hauptversammlung von Fresenius an diesem Freitag in Frankfurt. "Wir werden deshalb eher einzelne Medikamente oder kleinere Portfolios erwerben." Ausschließen wolle er größere Übernahmen aber nicht, betonte Sturm.

Der Dax-Konzern, der Privatkliniken betreibt, Flüssigmedizin wie Infusionen verkauft und Nierenpatienten versorgt, ist in den vergangenen Jahren stark auch über große Übernahmen gewachsen. So kaufte Fresenius 2017 die spanische Klinikkette Quirónsalud für gut 5,7 Milliarden Euro sowie ein Portfolio von Biotech-Nachahmerarzneien von Merck aus Darmstadt. Jüngst schloss Fresenius die 1,7 Milliarden Euro schwere Übernahme des US-Medizintechnikkonzern NxStage ab, um vom Trend zur Heimdialyse bei Nierenpatienten zu profitieren.

Der 4,4 Milliarden Euro schwere Akorn-Deal aber hatte Fresenius 2018 in Turbulenzen gestürzt. Bei den Amerikanern kamen manipulierte Medikamententests ans Licht; Fresenius konnte die Übernahme vor Gericht abwenden. Obendrein liefen die Geschäfte in Kliniken und mit Nierenpatienten nicht mehr rund. Sturm musste 2018 binnen weniger Monate zweimal die Gewinnziele korrigieren - die Fresenius-Aktie brach in der Spitze um mehr als 40 Prozent ein.

Nun gehe es darum, das Vertrauen bei Investoren zurückzugewinnen, sagte Sturm. Die Prognosesenkung sei für Fresenius "etwas Neues" gewesen - "und soll etwas Einmaliges bleiben."

Nach einer Serie von Rekordjahren hat Fresenius 2019 zum "Investitionsjahr" ausgerufen. Ausgaben von 2,5 Milliarden Euro sollen den Konzern mit gut 280 000 Mitarbeitern zurück zu altem Glanz bringen. Beim Konzerngewinn rechnet Sturm währungsbereinigt mit einer Stagnation. Mittelfristig soll das Ergebnis wieder kräftig wachsen.

Der größte Batzen der Investitionen fließt Sturm zufolge in die Dialysetochter Fresenius Medical Care). Sie treibt die Integration des Heimdialyse-Anbieters NxStage voran und erweitert ihre Kapazitäten im Wachstumsmarkt China. Zudem baut Fresenius in der Flüssigmedizin-Sparte Kabi Produktionskapazitäten in den USA aus.

Der Mangel an Übernahmekandidaten könnte sich für Kabi als Problem erweisen. In der glänzend laufenden Sparte sei ein Zukauf zwar nicht nötig, aber eine weitere Stärkung "durchaus wünschenswert", sagte Sturm. Dort erlebt Fresenius in den USA anhaltendem Preisdruck. "Eine kontinuierliche Preiserosion liegt in der Natur des Geschäfts mit Nachahmerarznei", erklärte Sturm. "Volumensteigerungen und der Aufbau zusätzlicher Größe sind ein gutes Rezept dagegen."

Auch in der Kliniktochter Helios legt Sturm Hand an. Deutschlands größter Krankenhausbetreiber mit 86 Häusern leidet darunter, dass weniger Patienten über Nacht bleiben, sondern ambulant behandelt werden. Fresenius bündelte zudem regional Therapiefelder, was Klinikpersonal verärgerte. Um die Belegschaft zu stärken, will Fresenius dieses Jahr 1000 Pfleger einstellen. 600 seien engagiert.

Die Debatte um höhere Gehälter für Pfleger sieht Sturm gelassen. "Wenn die Vergütung in der Pflege politisch gewollt steigen soll, werden wir uns dem sicher nicht verschließen. Wenn die Gehälter steigen, müssen auch die Krankenkassenbeiträge steigen für höhere Erstattungen". Kritik an der Bezahlung bei Helios wies Sturm zurück. "Wir haben uns immer tariftreu verhalten und zahlen marktgerecht."

Übernahmen von Kliniken fasst Fresenius weiter in Lateinamerika ins Auge. Hierzulande stoße Fresenius an kartellrechtliche Grenzen. Zwar habe Helios nur einen Marktanteil von 6 Prozent im Krankenhausmarkt, in Ballungszentren liege er aber schon deutlich höher. "Übernahmen spielen keine große Rolle für unsere Helios-Pläne in Deutschland."/als/tav/DP/zb

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DAX 0.05%12754.69 verzögerte Kurse.20.79%
FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA -5.91%57.92 verzögerte Kurse.2.26%
FRESENIUS SE & CO. KGAA -2.70%42.64 verzögerte Kurse.0.61%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu FRESENIUS MEDICAL CARE AG
21.10.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Veröffentlichung einer Kapitalmarktinform..
EQ
18.10.Barclays senkt Ziel für FMC auf 78 Euro - 'Overweight'
DP
17.10.MARKTEINBLICKE UM 12 : DAX legt zu – Siemens will seinen Energiebereich ausglied..
MA
16.10.AKTIE IM FOKUS : Fresenius testen Abwärtstrend seit Mai
DP
15.10.Foodwatch dringt nach Fall Wilke auf Reformen - Debatte um Kontrollen
DP
15.10.MARKTEINBLICKE UM 12 : DAX fest – Kursabsturz bei Wirecard
MA
14.10.AKTIE IM FOKUS : FMC unter schwächsten Dax-Werten - Sorgen um US-Dialysegeschäft
DP
14.10.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Veröffentlichung einer Kapitalmarktinform..
EQ
08.10.GERD KRICK : Aufsichtsratschefs Achleitner, Reithofer, Krick Spitzenverdiener
DP
08.10.Achleitner bleibt bestbezahlter Aufsichtsrat im Dax
RE
Mehr News
News auf Englisch zu FRESENIUS MEDICAL CARE AG
21.10.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Release of a capital market information
EQ
17.10.FRESENIUS MEDICAL CARE : More People in Phnom Penh Living With Kidney Disease Wi..
BU
16.10.A selection of British stocks to play the Brexit game
14.10.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Release of a capital market information
EQ
08.10.Deutsche Bank's chairman best paid among German blue chips in 2018
RE
07.10.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Release of a capital market information
EQ
30.09.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Release according to Article 41 of the Wp..
EQ
30.09.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Release of a capital market information
EQ
23.09.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA : Release of a capital market information
EQ
19.09.FRESENIUS MEDICAL CARE : Launches 4008A™ Dialysis Machine in China
BU
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (USD)
Umsatz 2019 19 379 Mio
EBIT 2019 2 574 Mio
Nettoergebnis 2019 1 312 Mio
Schulden 2019 9 312 Mio
Div. Rendite 2019 1,98%
KGV 2019 14,9x
KGV 2020 12,7x
Marktkap. / Umsatz2019 1,48x
Marktkap. / Umsatz2020 1,36x
Marktkap. 19 339 Mio
Chart FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA
Dauer : Zeitraum :
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA : Chartanalyse Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse FRESENIUS MEDICAL CARE AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 24
Mittleres Kursziel 86,98  $
Letzter Schlusskurs 64,46  $
Abstand / Höchstes Kursziel 72,8%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 34,9%
Abstand / Niedrigsten Ziel -24,3%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Rice Powell Chairman-Management Board
Dieter Schenk Chairman-Supervisory Board
Michael Brosnan Chief Financial Officer
Olaf Schermeier CEO-Global Research & Development
Franklin W. Maddux Global Chief Medical Officer