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Innogy-Tochter bleibt ohne Partner und vermiest die Bilanz

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17.12.2018 | 10:26
Innogy logo before the company's annual news conference in Essen

Düsseldorf (Reuters) - Die geplante Fusion der kränkelnden Innogy-Tochter npower mit der britischen SSE ist geplatzt.

Das schlägt auf die Bilanz des Essener Ökostromkonzerns durch, der die lange Verluste schreibende Vertriebstochter nun wieder als "fortgeführte Aktivität" ausweist, wie Innogy am Montag mitteilte. Der Vorstand kassierte daher seine Prognose für 2018 und kündigte für das kommende Jahr Belastungen in Höhe von 250 Millionen Euro an. Mit Blick auf die Dividende bereitete das Management die Investoren zudem auf eine geringere Ausschüttung vor. Innogy-Vertriebsvorstand Martin Herrmann kündigte derweil an: "Wir prüfen nun alternative Handlungsoptionen für unser britisches Vertriebsgeschäft."

Konkurrent E.ON, der bis Ende kommenden Jahres das Vertriebs- und Netzgeschäft von Innogy übernehmen will, erklärte, der geplatzte Deal habe "keine grundsätzlichen Auswirkungen auf unsere Innogy-Transaktion und ändert nichts an unserem Zeitplan."

An der Börse gerieten die Versorger unter Druck. Innogy gaben 2,4 Prozent nach, E.ON knapp drei Prozent.

SSE UND INNOGY ERZIELEN KEINE EINIGUNG

Bereits Anfang November waren die Fusions-Pläne von npower mit der britischen SSE ins Wanken geraten. Die Unternehmen kündigten damals an, nachzuverhandeln. Ursache hierfür war, dass sich seit der Ankündigung im November 2017 das Marktumfeld verschlechtert hatte. Zudem gab es neue regulatorische Eingriffe. Innogy erklärte nun, "dass die beiden Parteien keine einvernehmliche Lösung hinsichtlich der notwendigen direkten und indirekten Finanzierungsbeiträge finden konnten."

Der britische Markt ist hart umkämpft. Neben dem Wettbewerb machen den Versorgern auch Eingriffe der Politik wie etwa ein Preisdeckel zu schaffen. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hatte die Pläne von SSE und npower im Oktober gebilligt.

INNOGY-GEWINN NACH GEPLATZTEM DEAL UNTER DRUCK

Innogy peilt nach dem geplatzten Deal nun für 2018 ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebit) von rund 2,6 Milliarden statt 2,7 Milliarden Euro an. Das bereinigte Nettoergebnis werde mit über einer Milliarde Euro ebenfalls um rund 100 Millionen unter den Planungen bleiben. Im Bereich Vertrieb würden beim bereinigten Ebit rund 650 Millionen Euro statt über 700 Millionen Euro anvisiert.

Den Gewinnrückgang werden auch die Anleger zu spüren bekommen. "Auf Basis des bisherigen Zielkorridors für die Ausschüttungsquote von 70 bis 80 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses wäre eine Dividende in Höhe des Vorjahres nicht darstellbar", hieß es. Für 2017 hatte Innogy je Aktie 1,60 Euro gezahlt.

Die Pläne für das Joint Venture hatte noch der frühere Innogy-Chef Peter Terium auf den Weg gebracht. Er hatte lange Zeit versucht, das Ruder bei der britischen Tochter herumzureißen, die über Jahre Verluste schrieb und der neben Abrechnungsproblemen ein Kundenschwund zu schaffen machte. Auf dem britischen Markt mischt auch E.ON mit.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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INNOGY SE -0.57%41.72 verzögerte Kurse.2.43%
SSE PLC -0.18%1109.5 verzögerte Kurse.2.59%
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Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2019 29 758 Mio
EBIT 2019 3 001 Mio
Nettoergebnis 2019 1 451 Mio
Schulden 2019 16 172 Mio
Div. Rendite 2019 4,63%
KGV 2019 15,77
KGV 2020 14,87
Marktkap. / Umsatz 2019 1,28x
Marktkap. / Umsatz 2020 0,76x
Marktkap. 21 853 Mio
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Abstand / Durchschnittliches Kursziel 1,9%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Johannes Teyssen Chairman-Management Board & CEO
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Karsten Wildberger Chief Operating Officer-Commercial
Marc Spieker Chief Financial Officer
Ulrich Lehner Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
E.ON SE13.47%23 170
ELECTRICITÉ DE FRANCE-17.43%43 036
SEMPRA ENERGY30.36%36 195
NATIONAL GRID PLC10.85%34 332
ENGIE7.78%34 295
ORSTED AS26.83%34 057