Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Deutsche Lufthansa AG    LHA   DE0008232125

DEUTSCHE LUFTHANSA AG

(LHA)
  Report
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
News-ÜbersichtNewsPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

Deutsche Wirtschaft glaubt nicht mehr an schnelle Erholung

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
30.06.2020 | 13:30
The logos of BDA, BDI and DIHK are pictured at their common headquarters in Berlin

- von Christian Krämer und Klaus Lauer

Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Coronavirus-Krise zerschlägt sich immer mehr.

Es fehle einfach die übliche Nachfrage, daran könnten auch die größten Rettungspakete des Staates nichts ändern, sagte Martin Wansleben vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Dienstag in Berlin. Laut einer Umfrage des Verbandes unter rund 8500 Unternehmen rechnen immer mehr Betriebe erst 2021 oder sogar noch später mit einer Normalisierung. Es droht eine Pleitewelle im Herbst.

Eine V-förmige Erholung der Wirtschaft sei vom Tisch, sagte Wansleben. "Die Nachfrage kommt nicht." Vor allem der Industrie gehe es ziemlich schlecht. Das Berliner Forschungsinstitut DIW macht eine gedämpfte Kauflaune sowie anhaltende Einschränkungen zum Infektionsschutz aus, was auch Dienstleister bremse. Laut Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) haben unter anderem die Autobranche sowie Hotels und Gaststätten harte Monate hinter sich. Am stärksten treffe es aber Branchen, die schon vor der Pandemie Probleme gehabt hätten, etwa klassische Einzelhändler in Innenstädten, denen Amazon & Co immer mehr zusetze.

Insgesamt reichen demnach die jüngsten Lockerungen der Corona-Einschränkungen nicht aus, um an alte Boomzeiten anzuknüpfen. 39 Prozent der Unternehmen rechnen laut DIHK-Umfrage erst 2021 mit einer Normalisierung, das sind elf Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Erhebung Anfang Mai. Eine noch spätere Normalisierung erwarten elf Prozent, doppelt so viel wie zuletzt. Weniger Investitionen und der Abbau von Beschäftigung dürften die Folge sein. "Das zeigt, der Weg zurück für die Wirtschaft wird lang und hart", so Wansleben. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine IW-Studie, die auf Einschätzungen von 31 Wirtschaftsverbänden basiert.

EINBRUCH WIRD MASSIV - ERHOLUNG EHER BESCHEIDEN

Der DIHK rechnet mit einem Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung von zehn Prozent in diesem Jahr. Er ist damit deutlich pessimistischer als etwa die Bundesregierung, die derzeit von minus 6,3 Prozent ausgeht. Die Exportindustrie müsse sich sogar auf einen Rückgang von 15 Prozent einstellen, so der DIHK.

Die DIW-Ökonomen verweisen darauf, dass das zweite Quartal mit einem erwarteten Einbruch von zwölf Prozent der Tiefpunkt gewesen sein sollte. Laut IMK-Institut wird die Wirtschaft erst 2022 wieder das Niveau vor der Corona-Krise erreicht haben. Denn 2021 dürfte ihrer Schätzung nach lediglich ein Wachstum von 3,8 Prozent bringen - also deutlich weniger als der erwartete Einbruch 2020.

Wansleben sagte, kein noch so großes Konjunkturprogramm könne der Wirtschaft die fehlenden Umsätze ausgleichen. Die Regierung setze bereits viele wichtige Impulse. "Sie kann die Erholung aber nicht kaufen." Ob es wirklich den von Finanzminister Olaf Scholz versprochenen Wumms gebe, sei fraglich. Zum 1. Juli wird die Mehrwertsteuer für ein halbes Jahr gesenkt, um den Konsum anzuregen. Zudem bekommen Familien einen Bonus von 300 Euro pro Kind und Unternehmen können künftig Verluste besser mit früheren Gewinnen verrechnen sowie Investitionen zeitlich befristet besser abschreiben.

Um aber eine Pleitewelle zu vermeiden, sollte die Regierung aus DIHK-Sicht kleineren Firmen und Mittelständlern Eigenkapital zur Verfügung stellen. "Im Herbst kann sich die Situation negativ zuspitzen", warnte Wansleben. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der neben Krediten und Bürgschaften auch Firmen wie zuletzt der Lufthansa Eigenkapital zuschießen kann, müsse erweitert werden. Firmen mit weniger als 250 Mitarbeitern müssten einen Zugang bekommen. Dabei müssten private Geldgeber wie Lebensversicherer oder Fonds ins Boot geholt werden. "Der Staat kann es nicht alleine richten." Entsprechende Vorschläge habe der DIHK bereits eingebracht. Die Gespräche mit der Regierung dazu liefen sehr gut. "Das Problembewusstsein ist voll da."

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Aktuelle News zu DEUTSCHE LUFTHANSA AG
10.07.FLUGSICHERUNG : Luftverkehr in Deutschland erholt sich nur verhalten
DP
09.07.Fallende Wall Street macht Kursgewinne an Europas Börsen zunichte
RE
09.07.Lufthansa gründet neue Plattform 'Ocean' für touristische Flüge
AW
09.07.DEUTSCHE LUFTHANSA : Lufthansa gründet Flugbetrieb für Ferienflüge
RE
09.07.Harte Personalverhandlungen bei Lufthansa gehen weiter
DP
09.07.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der..
EQ
08.07.EDELWEISS-CHEF ZUR STAATSHILFE : "Wie viel wir beantragen, weiss ich noch nicht"
AW
08.07.DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR vom 08.07.2020 - 17.00 Uhr
DP
08.07.GESAMT-WEITERE HILFSMILLIARDEN : Staat will Corona-Pleitewelle verhindern
DP
08.07.Deutscher Rettungsschirm für Unternehmen kann an den Start gehen
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu DEUTSCHE LUFTHANSA AG
09.07.Covid-19 Crisis Puts Further Pressure on Big Jets
DJ
09.07.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [..
EQ
08.07.LUFTHANSA AG : Morgan Stanley gives a Sell rating
MD
08.07.Namibia to ground national carrier's license over cash hole
RE
07.07.Lufthansa to cut a fifth of leadership jobs in restructuring
RE
06.07.DEUTSCHE LUFTHANSA : EU Commission approves 150 million euro subordinated loan f..
RE
06.07.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [..
EQ
02.07.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Release according to Article 41 of the WpHG [the German ..
EQ
02.07.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [..
EQ
01.07.DEUTSCHE LUFTHANSA : Germanwings crash relatives lose court case on compensation
AQ
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 17 899 Mio 20 219 Mio -
Nettoergebnis 2020 -4 711 Mio -5 322 Mio -
Nettoverschuldung 2020 11 121 Mio 12 563 Mio -
KGV 2020 -0,94x
Dividendenrendite 2020 0,19%
Marktkapitalisierung 5 169 Mio 5 848 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2019
Marktkap. / Umsatz 2020 0,91x
Mitarbeiterzahl 136 966
Streubesitz 86,3%
Chart DEUTSCHE LUFTHANSA AG
Dauer : Zeitraum :
Deutsche Lufthansa AG : Chartanalyse Deutsche Lufthansa AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DEUTSCHE LUFTHANSA AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendNeutralFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung VERKAUFEN
Anzahl Analysten 21
Mittleres Kursziel 5,76 €
Letzter Schlusskurs 8,65 €
Abstand / Höchstes Kursziel 15,6%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel -33,4%
Abstand / Niedrigstes Ziel -94,2%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Carsten Spohr Chairman-Executive Board & CEO
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Roland Schütze Chief Information Officer
Martin Koehler Member-Supervisory Board
Christine Behle Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
DEUTSCHE LUFTHANSA AG-47.30%5 891
DELTA AIR LINES, INC.-56.14%16 293
AIR CHINA LIMITED-38.81%13 710
RYANAIR HOLDINGS PLC-28.67%12 624
CHINA SOUTHERN AIRLINES COMPANY LIMITED-30.53%11 199
CHINA EASTERN AIRLINES CORPORATION LIMITED-20.31%9 562