Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Deutsche Boerse AG    DB1   DE0005810055

DEUTSCHE BOERSE AG

(DB1)
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
News-ÜbersichtNewsOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalysten Empfehlungen zu

Deutsche besitzen so viel Gold wie nie

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
16.04.2019 | 01:06

FRANKFURT (dpa-AFX) - Es ist als glänzendes Investment gefragt: Der Goldschatz der Deutschen ist in den vergangenen Jahren noch größer geworden. Privatleute in Deutschland besitzen mittlerweile die Rekordmenge von 8918 Tonnen des Edelmetalls - davon gut die Hälfte (4925 Tonnen) in Form von Barren und Münzen, knapp 4000 Tonnen sind Schmuck. Diese Zahlen haben Forscher der Steinbeis-Hochschule für die Reisebank auf Basis einer repräsentativen Befragung von 2000 Erwachsenen errechnet. Seit der vorigen Erhebung dieser Art aus dem Jahr 2016 wuchs der Goldschatz der Privathaushalte um 246 Tonnen.

Rechnet man die Goldreserven der Bundesbank hinzu (Ende 2018: 3370 Tonnen), sind 6,5 Prozent der weltweiten Goldvorräte in deutschem Besitz. Würde man die gesamten 12 288 Tonnen auf einem Haufen sammeln, ergäbe sich ein Würfel mit einer Kantenlänge von rund 8,60 Metern. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Studie Anfang April hatte dieser Goldschatz einen Wert von gut 458 Milliarden Euro.

"Im europäischen Vergleich haben die Deutschen beim Goldbesitz eine führende Position inne. Vergangene Studien haben gezeigt, dass Deutschland bei der Gesamtmenge vorne liegt, der Pro-Kopf-Besitz jedoch in Italien etwas stärker ausgeprägt ist", erklärt Studienautor Jens Kleine vom Steinbeis Research Center for Financial Services.

Drei Viertel der Bundesbürger (74 Prozent) besitzen der neuen Studie zufolge Gold in Form von Schmuck, physisch in Form von Barren oder Münzen oder mittelbar über ein spezielles Wertpapier wie "Xetra-Gold" (Deutsche Börse/Frankfurt) oder "Euwax Gold" (Börse Stuttgart).

Die Deutsche Börse verzeichnete zum Jahresende 2018 einen neuen Höchststand bei der Goldnachfrage: Fast 181,5 Tonnen des Edelmetalls lagerten seinerzeit in den Tresoren des Konzerns in Frankfurt und damit gut sieben Tonnen mehr als ein Jahr zuvor. Für jede Xetra-Gold-Anleihe, die Anleger zeichnen, wird ein Gramm des Edelmetalls im Tresor der Deutschen Börse hinterlegt. Zumeist lassen Anleger das Gold bei der Börse hinter dicken Mauern lagern. 4,95 Tonnen ließen sich Xetra-Gold-Zeichner seit Einführung dieser börsengehandelten Schuldverschreibung 2007 ausliefern.

Auch in der Reisebank-Studie gab die Mehrheit der Goldbesitzer an, sie verwahrten ihr Gold am Schließfach bei einer Bank (39 Prozent) oder bei einem Edelmetallanbieter (5 Prozent) - allerdings gaben fast genauso viele (38,3 Prozent) der Befragten an, sie lagerten Barren, Münzen und Co. in den heimischen vier Wänden.

"Im Bereich der Geldanlage ist Gold eines der wenigen Produkte, die dem Kunden ein haptisches Erlebnis vermitteln", sagt Studienautor Kleine. "Insgesamt lässt sich feststellen, dass aus Sicht der Anleger physische Goldanlagen wesentlich attraktiver sind als wertpapierbasierte Goldanlagen und dass die Nachfrage in den vergangenen Jahren unverändert hoch ist."

Im Schnitt nennt jeder Deutsche über 18 Jahre der Studie zufolge 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm des glänzenden Edelmetalls in Form von Barren oder Münzen sein Eigen. Die regionalen Unterschiede sind groß: In Süddeutschland liegen im Schnitt pro Anleger 89 Gramm Gold als Anlage in den Tresoren, in Ostdeutschland sind es 55 Gramm.

Jeder vierte Befragte (25 Prozent) gab an, er habe in den vergangenen zwei Jahren Gold gekauft. Im Schnitt wurden 4730 Euro investiert. Gut 78 Prozent der Goldbesitzer wollen ihre Bestände weiter aufstocken. Wer in Gold investiert, schätzt daran, dass das Edelmetall trotz Preisschwankungen seinen Wert auch in Krisenzeiten nie ganz verliert.

Marktbeobachter sahen in den vergangenen Monaten gute Chancen für einen steigenden Goldpreis im laufenden Jahr. "Es gibt mehrere Indikatoren dafür, dass der Goldpreis 2019 steigen könnte", hatte der nach eigenen Angaben weltweit größte Edelmetalldienstleister Heraeus Precious Metals Anfang Februar prognostiziert. Unter anderem die Wirren um den Brexit und Handelskonflikte sorgen für Unsicherheit und könnten die Nachfrage nach Gold als "sicherem Hafen" ankurbeln.

Der Rekordwert von 1921 US-Dollar je Feinunze (31 Gramm) - erreicht im Krisenjahr 2011 - ist außer Reichweite. Nach der Flaute auf dem Goldmarkt im vergangenen Jahr rechnen die Heraeus-Experten für 2019 mit einem Goldpreis in einer Bandbreite von 1225 und 1450 Dollar.

Der Wert des deutschen Goldschatzes dürfte somit steigen. Allerdings gibt es auf Gold weder Zinsen noch Dividenden. In der Summe legen Privathaushalte in Deutschland daher doch nur ein Bruchteil ihres Vermögens in Edelmetall an. Zum Vergleich: Allein das Geldvermögen der Menschen hierzulande kletterte nach Zahlen der Bundesbank im dritten Quartal 2018 erstmals über die Marke von sechs Billionen Euro. Immobilien sind in dieser Zahl nicht einmal berücksichtigt./ben/DP/fba

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DEUTSCHE BOERSE AG -0.30%117.85 verzögerte Kurse.12.77%
GOLD 0.06%1271.89 verzögerte Kurse.-0.59%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu DEUTSCHE BOERSE AG
16.04.DAX macht Boden gut, Lufthansa schafft die schnelle Wende
MA
16.04.AKTIEN IM FOKUS : In steigendem Markt sind Börsenbetreiber gesucht
DP
16.04.DEUTSCHE BÖRSE AG : Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsbe..
EQ
16.04.DEUTSCHE BÖRSE AG : Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der eur..
EQ
16.04.Deutsche besitzen so viel Gold wie nie
DP
11.04.VERMÖGENSAUFBAU MIT AKTIEN : In der Ruhe liegt die Kraft
MA
11.04.Deutsche Börse will Einkaufstour fortsetzen - Devisenhandel im Fokus
DP
11.04.WDH : Deutsche Börse spricht mit Refinitiv über Kauf von Devisenhandels-Bereiche..
DP
11.04.DEUTSCHE BÖRSE AG : Konkrete Verhandlungen mit Refinitiv zu möglichem Erwerb ein..
EQ
11.04.DEUTSCHE BÖRSE AG : Konkrete Verhandlungen mit Refinitiv zu möglichem Erwerb ein..
DP
Mehr News
News auf Englisch zu DEUTSCHE BOERSE AG
19.04.DEUTSCHE BOERSE : ECC Supervisory Board Elects Heike Eckert As New Chairwoman
AQ
16.04.DEUTSCHE BÖRSE AG : Preliminary announcement of the publication of quarterly rep..
EQ
16.04.DEUTSCHE BÖRSE AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the ..
EQ
11.04.DEUTSCHE BOERSE : in Talks with Refinitiv Over Forex Units
DJ
11.04.DEUTSCHE BOERSE : says it is in talks to buy some Refinitiv FX units
RE
11.04.DEUTSCHE BÖRSE AG : Concrete negotiations with Refinitiv concerning the potentia..
EQ
10.04.DEUTSCHE BOERSE : Concrete Negotiations With Refinitiv Concerning The Potential ..
DJ
10.04.French official calls on EU watchdog to rethink Brexit stocks trading ban
RE
09.04.DEUTSCHE BOERSE : buys Axioma for $850 million to create index analytics busines..
RE
09.04.DEUTSCHE BOERSE : Axioma to Create New Index Provider
DJ
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2019 3 020 Mio
EBIT 2019 1 584 Mio
Nettoergebnis 2019 1 069 Mio
Schulden 2019 -
Div. Rendite 2019 2,51%
KGV 2019 20,34
KGV 2020 18,12
Marktkap. / Umsatz 2019 7,45x
Marktkap. / Umsatz 2020 6,40x
Marktkap. 22 487 Mio
Chart DEUTSCHE BOERSE AG
Laufzeit : Zeitraum :
Deutsche Boerse AG : Chartanalyse Deutsche Boerse AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DEUTSCHE BOERSE AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 19
Mittleres Kursziel 121 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 2,0%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Theodor Weimer Chief Executive Officer
Joachim Faber Chairman-Supervisory Board
Christoph Böhm Chief Operating & Information Officer
Gregor Pottmeyer Chief Financial Officer
Richard David Antony Berliand Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber