Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Deutsche Bank    DBK   DE0005140008

DEUTSCHE BANK (DBK)
Meine letzten Aufrufe
Populärste Aktien
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsAnalysenTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionen 
News-ÜbersichtNewsOffizielle PublikationenBranchennachrichtenTweets
OFFRE

Nach Serie schlechter Nachrichten: Deutsche Bank betont Finanzstärke

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
01.06.2018 | 11:39

(neu: mit Kartellklage in Australien)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine Serie von Negativmeldungen zwingt die Deutsche Bank wie im Herbst 2016 zur Betonung ihrer Stärke. "Auf Konzernebene steht unsere Finanzstärke außer Frage", schreibt Vorstandschef Christian Sewing in einer am Freitag veröffentlichten Botschaft an die Mitarbeiter des Dax-Konzerns. "Unsere Kredit- und Marktrisiken sind so gering wie selten. Spekulationen darüber, dass uns durch die politische Unsicherheit in Italien erhebliche Belastungen drohen könnten, sind vollkommen unbegründet."

Am Donnerstag hatten Medienberichte, wonach Aufseher in den USA das US-Geschäft der Deutschen Bank zu einem "Problemfall" erklärt haben, die Aktie auf Talfahrt geschickt. Die Papier verlor zeitweise gut acht Prozent und schloss bei 9,157 Euro - so schwach wie nie zuvor.

Am Freitag senkte dann auch noch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) den Daumen: Die Bonitätswächter stuften das langfristige Emittentenrating für die Deutsche Bank um eine Stufe von "A-" auf "BBB+" herunter. Somit könnte es für die Bank mittelfristig teurer werden, sich am Markt Geld zu besorgen.

Die Analysten von Standard & Poor's begründeten die schlechtere Bewertung der Kreditwürdigkeit damit, dass sie "erhebliche Umsetzungsrisiken" bezüglich der Strategie sehen und davon ausgehen, dass die Bank sich weiterhin schlechter entwickeln werde als Wettbewerber: "Die Deutsche Bank bleibt für einige Zeit ein negativer Ausreißer." Zugleich äußerte sich S&P zuversichtlich, dass das Management die eingeleiteten Umbauschritte "mit Nachdruck umsetzen" und "das längerfristige Ziel eines stabileren und besser funktionierenden Geschäftsmodells erreichen wird".

Sewing, den der Aufsichtsrat in einer Krisensitzung Anfang April zum Nachfolger von John Cryan beförderte, setzt beispielsweise im Investmentbanking - und dort im seit langem schwierigen US-Geschäft - den Rotstift an. Unter anderem das Aktiengeschäft soll schrumpfen. Vergangene Woche hatte das Geldhaus angekündet, die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern von derzeit gut 97 000 auf deutlich unter 90 000 senken zu wollen. Der Stellenabbau hatte schon unter Cryan begonnen. Spekuliert wird, dass in der nach Integration der Postbank neu aufgestellten Privatkundensparte 5000 bis 6000 Stellen wegfallen.

"Wir müssen liefern - und zwar schnell und konsequent", bekräftigte Sewing. Auch er habe "die schlechten Nachrichten satt". Aber es gebe "keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Ja, der Aktienkurs notiert auf einem historischen Tief. Aber wir werden beweisen, dass wir eine andere Bewertung an den Finanzmärkten verdient haben."

Das US-Geschäft des Instituts ist seit längerem eine Baustelle. 2015 und 2016 fiel der US-Ableger beim Stresstest der Notenbank Fed durch und wurde in den vergangenen Jahren wegen etlicher Regelverstöße zur Verantwortung gezogen. Darüber hinaus musste die Deutsche Bank Milliarden wegen Marktmanipulationen und anderer Vergehen zahlen.

Nach Informationen von "Financial Times" und "Wall Street Journal" (Donnerstag) setzte nun die US-Einlagensicherung FDIC die US-Tochter des Geldhauses auf eine Liste von "Problembanken". Auslöser dafür sei eine frühere Einschätzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gewesen, der Hauptaufseherin für die Deutsche Bank in den Vereinigten Staaten. Demnach stufte die Fed den US-Ableger der Deutschen Bank bereits vor gut einem Jahr auf eine der untersten Kategorien ihrer internen Bewertungsskala herab mit dem Status "in Schwierigkeiten".

Die aktuelle Entwicklung erinnert an den Herbst 2016: Damals wurde sogar über Staatshilfe für Deutschlands größtes Geldhaus spekuliert, weil dem Institut in den USA eine Rekordstrafe von 14 Milliarden Dollar für Hypothekengeschäfte aus Zeiten vor der Finanzkrise drohte. Auch damals stürzte die Aktie ab, der damalige Konzernchef Cryan versuchte, unter anderem via "Bild"-Zeitung, Sorgen zu beschwichtigen. Am Ende gelang es, die Strafe auf die gut Hälfte herunterzuhandeln. Doch der Aktienkurs kam seither nicht dauerhaft aus dem Keller.

Am Freitag erholte sich die Deutsche-Bank-Aktie in einem insgesamt positiv gestimmten Markt und war mit deutlich über drei Prozent Plus am Nachmittag einer der Werte mit dem größten Sprung im Deutschen Aktienindex. Mancher Beobachter traut dem Frieden aber nicht: Anke Reingen vom Analysehaus RBC Capital senkte das Kursziel auf acht Euro und warnte, eine Investition in das Papier berge spekulative Risiken.

Selbst im fernen Australien hat Deutschlands größtes Geldhaus Ärger: Dort droht die Wettbewerbsaufsicht ACCC mit einer Kartellklage im Zusammenhang mit einer 2,3 Milliarden Dollar schweren Platzierung von Aktien im Jahr 2015. Betroffen sind außer der Deutschen Bank die Citigroup und die Australia and New Zealand Banking Group (ANZ). Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt erklärte, das Institut werde sich energisch gegen die Vorwürfe verteidigen./ben/zb/hbr/DP/tos

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
CITIGROUP 0.92%71.52 verzögerte Kurse.-4.74%
DAX 0.51%12157.67 verzögerte Kurse.-6.36%
DEUTSCHE BANK 0.56%9.914 verzögerte Kurse.-37.90%

© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu DEUTSCHE BANK
13:30DEUTSCHE BANK : Draghi mahnt Fortschritte beim Aufbau der Bankenunion an
RE
12:42Top-Banker spielen Bedingungen für Branchenkonsolidierung durch
RE
17.09.CO2-GRENZWERTE FÜR AUTOS : EU-Vorschläge schießen über das Ziel hinaus
PU
17.09.DEUTSCHE BANK : zieht wegen Brexit Geschäft aus London ab
RE
17.09.WEIDMANN ZU BANKENKRISE : Deutsche Banken waren nicht nur Opfer
DP
16.09.Wirecard plant Angebot von kleinen Krediten über App
DP
15.09.10 JAHRE LEHMAN-PLEITE : Deutsche-Bank-Managerin rechnet nicht mit Wiederholung
DP
15.09.10 JAHRE LEHMAN-PLEITE/EXPERTE : Debt-Fonds müssen sich erst noch beweisen
DP
15.09.10 JAHRE LEHMAN-PLEITE/DEBT-FONDS : Schattenbanken für den Mittelstand
DP
14.09.Kleine Presseschau vom 14. September 2018
MA
Mehr News
News auf Englisch zu DEUTSCHE BANK
18:41COMMERZBANK : Deutsche Bank CFO says holding structure not high on agenda right ..
RE
14:48FORECAST UPDATE : Fundamentals vs. Risks
PU
05:36DEUTSCHE BANK : to shift assets from UK on ECB pressures
AQ
17.09.DEUTSCHE BANK : to move London assets to Frankfurt after Brexit
AQ
17.09.DEUTSCHE BANK : to move London assets to Frankfurt after Brexit
AQ
17.09.LONDON LOSES, FRANKFURT GAINS : Deutsche Bank to move assets
AQ
17.09.DEUTSCHE BANK : Singapore Authorities Question Deutsche Bank Executive Over 1MDB..
DJ
17.09.DEUTSCHE BANK : to move assets from London to Frankfurt after Brexit
RE
17.09.DEUTSCHE BANK : CryptoTrading Technologies Unveils Voyager Institutional For Inv..
AQ
17.09.DEUTSCHE BANK : May Shift More Assets to Frankfurt From London, Ringfence UK Uni..
DJ
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2018 25 863 Mio
EBIT 2018 2 085 Mio
Nettoergebnis 2018 607 Mio
Schulden 2018 -
Div. Rendite 2018 1,48%
KGV 2018 36,46
KGV 2019 11,73
Wert / Umsatz 2018 0,79x
Wert / Umsatz 2019 0,79x
Marktkap. 20 376 Mio
Chart DEUTSCHE BANK
Laufzeit : Zeitraum :
Deutsche Bank : Chartanalyse Deutsche Bank | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DEUTSCHE BANK
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendNeutralFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung REDUZIEREN
Anzahl Analysten 28
Mittleres Kursziel 10,2 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 3,4%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände
NameTitel
Christian Sewing Chief Executive Officer
Karl von Rohr Co-President & Chief Administrative Officer
Garth Ritchie Co-President & Co-Head-Corporate & Investment Bank
Paul Achleitner Chairman-Supervisory Board
Frank Kuhnke Chief Operations Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
DEUTSCHE BANK-37.90%23 826
JP MORGAN CHASE & COMPANY6.45%382 603
BANK OF AMERICA2.88%302 444
INDUSTRIAL AND COMMERCIAL BANK OF CHINA-14.19%268 969
WELLS FARGO-10.48%261 564
CHINA CONSTRUCTION BANK CORPORATION-13.93%223 962