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DEMIRE DEUTSCHE MITTELSTAND REAL ESTATE

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Studie von DEMIRE & bulwiengesa zum deutschen Büroimmobilienmarkt: Sekundärstandorte robuster als Top-7-Städte

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27.03.2019 | 13:27

    Studie von DEMIRE & bulwiengesa zum deutschen Büroimmobilienmarkt:
Sekundärstandorte robuster als Top-7-Städte

^
DGAP-News: DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG / Schlagwort(e):
Marktbericht/Immobilien
Studie von DEMIRE & bulwiengesa zum deutschen Büroimmobilienmarkt:
Sekundärstandorte robuster als Top-7-Städte (News mit Zusatzmaterial)

27.03.2019 / 13:25
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Studie von DEMIRE & bulwiengesa zum deutschen Büroimmobilienmarkt:
Sekundärstandorte robuster als Top-7-Städte

  * Dortmund, Koblenz und Reutlingen mit den günstigsten
    Rendite-Risiko-Verhältnissen

  * Nettoanfangsrenditen an Sekundärstandorten bis zu 3,7 Prozentpunkte
    höher als in A-Städten

  * Neuer Secondary-Office-Index SOX: Sekundärstandorte verkraften
    Konjunkturdelle besser


Langen, 27. März 2019 - Die DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG und
bulwiengesa veröffentlichen zum dritten Mal die Studie "Büroimmobilienmarkt:
Investmentchancen an Sekundärstandorten". Die Studie vergleicht 31
ausgewählte Sekundärstandorte in Deutschland mit den Top-7-Städten und
führt
erstmalig den Secondary-Office-Index (SOX) ein. Um die Renditepotenziale und
das Ertragsrisiko der Städte in Relation zu setzen, wurde ein Quotient aus
Rendite und Volatilität gebildet (siehe Schaubild 1). Hierbei zeigt sich,
dass die Städte Bonn, Koblenz und Reutlingen das beste
Rendite-Risiko-Verhältnis aufweisen. Danach folgt Düsseldorf als einzige
A-Stadt unter den ersten zwanzig Standorten. Dagegen finden sich die
A-Städte Berlin, München und Hamburg, aber auch die Sekundärstandorte
Leipzig sowie Potsdam und Regensburg aufgrund ihrer hohen Mietschwankungen
am Ende der Skala wieder.

Chemnitz, Stralsund und Schwerin mit den höchsten Nettoanfangsrenditen
Die untersuchten Sekundärstandorte bieten alle höhere Renditepotenziale als
die deutschen Top-7-Städte (siehe Schaubild 2). Das größere Renditepotenzial
zeigt sich vor allem in den höheren Nettoanfangsrenditen. Die höchste Spanne
an den Sekundärstandorten reicht dabei von 6,1 Prozent in Schwerin bis zu
6,6 Prozent in Chemnitz sowie 6,7 Prozent in Stralsund. In den A-Städten
liegen dagegen die Nettoanfangsrenditen im Durchschnitt bei 3,0 Prozent. Die
geringsten Anfangsrenditen an Sekundärstandorten werden in Freiburg und Bonn
mit 4,0 Prozent sowie in Karlsruhe mit 4,2 Prozent erzielt. Damit beträgt
der Renditespread zwischen den A-Städten und den untersuchten
Sekundärstandorten mindestens einen Prozentpunkt.

"Die unverändert hohe Nachfrage nach Büroobjekten bei einem weiterhin
begrenzten Angebot lässt die Nettoanfangsrenditen auf neue Tiefstände
fallen. Das ist sowohl an den Sekundärstandorten als auch an den A-Städten
zu sehen. Da Investoren zunehmend die Städte abseits der Metropolen in den
Fokus nehmen, sinken hier die Nettoanfangsrenditen im Vergleich zum Vorjahr
stärker, sind aber immer noch in der Regel deutlich höher und damit für
inländische und ausländische Investoren attraktiv", kommentiert Ingo
Hartlief, Vorstandsvorsitzender der DEMIRE AG.

Sven Carstensen, Bereichsleiter Büro- und Investment bei bulwiengesa und
Autor der Studie ergänzt: "Für Investoren, die sich gut im Markt auskennen
und die Möglichkeit haben, auch ein breit gestreutes Immobilienportfolio gut
zu managen, können Sekundärstandorte selbst in der derzeitigen Marktphase
noch erkleckliche Anlagealternativen bieten."

SOX-Index: Sekundärstandorte verkraften konjunkturelle Delle besser als
Metropolen
Der neu entwickelte SOX (Secondary-Office-Index) spiegelt den
konjunkturellen Rahmen und die Marktentwicklungen von Städteclustern
(Sekundärstandorte und A-Märkte) wider (siehe Schaubild 3). Für die
Berechnung des Index werden die gewichteten Indikatoren Konjunktur,
öffentliche Finanzen, Arbeits-, Büro- und Investmentmarkt herangezogen. Der
Index verdeutlicht, dass die Büromärkte grundsätzlich konjunkturellen
Schwankungen unterliegen, die größeren Märkte reagieren aber anfälliger
auf
konjunkturelle Abwärtsbewegungen als die kleineren Standorte. Das zeigt sich
im ersten Abschwung vom Jahr 2000 an mit dem Platzen der New Economy. In
dieser Phase (2000 bis 2005) verzeichnen die A-Märkte innerhalb des SOX
einen deutlicheren Rückgang (-27 Prozent) als die Sekundärstandorte (-19
Prozent). Beim zweiten Abschwung mit dem Beginn Finanz- und Wirtschaftskrise
(2007/2008) kam es innerhalb des SOX sowohl in den A- als auch in den
Sekundärmärkten zu Rückgängen. Allerdings waren in diesem Zeitraum die
Sekundärstandorte weniger volatil und damit stabiler als die A-Städte. Die
höhere Stabilität und Krisenresilienz der Sekundärstandorte beruht auf einer
geringeren spekulativen Bautätigkeit und einem Umfeld, das sich primär durch
lokale Marktakteure mit hoher Standorttreue auszeichnet. Eine Vielzahl der
sogenannten Hidden Champions und ein starker Mittelstand prägen die
Immobilienmärkte der Sekundärstandorte.

"Der neu entwickelte Index SOX bestätigt die Robustheit der Büromärkte an
den Sekundärstandorten. Derzeit haben fast alle renommierten
Wirtschaftsforschungsinstitute und die Wirtschaftsweisen ihre
Wachstumsprognosen für Deutschland im laufenden Jahr nahezu halbiert. Die
Ergebnisse des SOX bekräftigen unsere Auffassung, das wir mit unseren
Investments an Sekundärstandorten stabile Erträge auch in unruhigen Zeiten
generieren können", kommentiert Hartlief.

Kein spekulativer Neubau an Sekundärstandorten erhöht Marktstabilität
Spekulative Bautätigkeit kann in Zeiten nachlassender Nachfrage zu höheren
Leerständen führen. Im Gegensatz zu den A-Märkten werden Neubaumaßnahmen
an
Sekundärstandorten in der Regel bedarfsorientiert ausgerichtet, d. h. mit
einer hohen Vorvermietungsquote realisiert. Hierdurch wird das Risiko von
Marktverwerfungen durch Angebotsüberhänge verringert.

Unterm Strich ist die Neubautätigkeit im Verhältnis zum Flächenbestand an
vielen Sekundärstandorten dennoch höher als in den Metropolen (siehe
Schaubild 4). Da es sich an den Sekundärstandorten kaum um spekulativen
Neubau handelt, resultiert der Neubau aus der steigenden Nachfrage der
Unternehmen vor Ort. Hier sticht insbesondere Ingolstadt hervor. In der
Stadt wurden in den vergangen zehn Jahren 22 Prozent der jetzigen
Bestandsfläche neu errichtet. Weitere Sekundärstandorte mit hohem
Neubauanteil sind Ulm (14 Prozent), Freiburg (12 Prozent) und Kempten (12
Prozent). In den A-Städten beträgt der Neubauanteil im Durchschnitt nur zehn
Prozent. Blickt man auf die absoluten Neubauzahlen im Jahr 2018, weisen
unter den Sekundärstandorten Karlsruhe, Leipzig, Dortmund, Essen und
Mannheim die höchsten Fertigstellungszahlen auf.

Die komplette Studie finden Sie auf http://www.demire.ag/immobilien/research
zum Download.


Pressekontakt
RUECKERCONSULT GmbH
Nikolaus von Raggamby
Tel.: +49 30 28 44 987 40
Email: demire@rueckerconsult.de


Investor Relations
DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG
Peer Schlinkmann
Tel.: +49 6103 372 49 44
Email: schlinkmann@demire.ag



Über die DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG

DEMIRE - First in Secondary Locations

DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG hält Gewerbeimmobilien in
mittelgroßen Städten und an aufstrebenden Randlagen von Ballungsgebieten in
ganz Deutschland. Die Gesellschaft hat ihre besondere Stärke an diesen
Sekundärstandorten - First in Secondary Locations - und konzentriert sich
auf ein Angebot, das sowohl für international agierende als auch regional
ansässige Mieter attraktiv ist. DEMIRE ist in den Jahren 2013 bis 2016
sowohl über den Erwerb von Einzelobjekten als auch durch Übernahme von
Gesellschaftsanteilen rasch gewachsen und verfügte am Ende der ersten neun
Monate 2018 über ein Portfolio mit einer Vermietungsfläche von rund 1
Millionen m² und einem Marktwert von über EUR 1,1 Milliarden.


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Zusatzmaterial zur Meldung:

Dokument: http://n.eqs.com/c/fncls.ssp?u=JTEXSLPHAR
Dokumenttitel: Schaubilder 1-4 Studie Sekundärstandorte

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27.03.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG
                   Robert-Bosch-Straße 11 im 'the eleven'
                   63225 Langen (Hessen)
                   Deutschland
   Telefon:        +49 6103 37249-0
   Fax:            +49 6103 37249-11
   E-Mail:         ir@demire.ag
   Internet:       www.demire.ag
   ISIN:           DE000A0XFSF0
   WKN:            A0XFSF
   Börsen:         Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
                   Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart,
                   Tradegate Exchange
   EQS News ID:    792271



   Ende der Mitteilung    DGAP News-Service
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792271 27.03.2019

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