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Betriebsrat - Daimler streicht 1100 Stellen im Management

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08.11.2019 | 16:26
Paris Auto Show

Daimler will im Zuge seines geplanten Sparprogramms Betriebsratsangaben zufolge in Deutschland jede zehnte Position im Management streichen.

Weltweit sollten 1100 Arbeitsplätze für Führungskräfte abgebaut werden, heißt es einer Rundmail der Arbeitnehmervertretung an die Belegschaft, die Reuters am Freitag vorlag. Diese Zahl habe Vorstandschef Ola Källenius Anfang der Woche erstmals bei einer Führungskräfteveranstaltung genannt. Über die geplanten Streichungen hatte zuvor die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

In der Rundmail hieß es weiter, der Betriebsrat sei von der Unternehmensleitung vor Kurzem mit der Personal- und Finanzsituation konfrontiert worden. Gespräche dazu seien eingeleitet worden. "Wir sehen als Gesamtbetriebsrat durchaus die finanziell schwierige Situation sowie die Notwendigkeit von umsichtigen Maßnahmen." Als Gründe für die Probleme von Daimler wurden in dem Schreiben hohe Investitionen in die Elektro-Mobilität und die Digitalisierung, die zeitgleiche Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren, die Beseitigung von Altlasten aus juristischen Verfahren sowie Anlaufprobleme in den Werken in Tuscaloosa, Aguascalientes und Charleston genannt. Für juristische Streitigkeiten oder Qualitätsprobleme von Zulieferern dürfe die Belegschaft nicht zur Kasse gebeten werden, betonte Betriebsratschef Michael Brecht.

BETRIEBSRAT WILL LOHNKÜRZUNGEN VERHINDERN

Die Vorschläge der Unternehmensleitung reichten von der Nicht-Weitergabe von Lohnerhöhungen aus der anstehenden Tarifrunde bis zum Verzögerungen bei individuellen Entgelterhöhungen. "Dies haben wir kategorisch abgelehnt." Dagegen will der Betriebsrat die Möglichkeit auf alle Mitarbeiter ausweiten, das tarifliche Zusatzgeld in freie Tage umzuwandeln. Zudem soll die Altersteilzeit weiter geöffnet werden. "Sinnloses Kostenschrubben lehnen wir ab!", hieß es in der Mail.

Daimler erklärte, der Konzern analysiere derzeit Kosten, Prozesse und Potenziale, um in dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld gegenzusteuern. "Wir befinden uns mit den Arbeitnehmervertretern im konstruktiven Dialog, werden uns zu Spekulationen des Betriebsrates aber nicht äußern."

Daimler-Chef Källenius hat ein Sparprogramm angekündigt. Der Autobauer müsse sich noch erheblich mehr bei der Transformation, etwa dem Wandel zu E-Autos, anstrengen und deutlich sparen, sagte er Ende Oktober bei der Präsentation der Quartalszahlen. Details will der Daimler-Chef allerdings erst auf einem Kapitalmarkttag Ende nächster Woche (14. /15. November) in London erläutern. Betriebsbedingte Kündigung hat Daimler bis 2020 ausgeschlossen, mit dem angekündigten Konzernumbau gilt die Beschäftigungssicherung sogar bis Ende 2029.

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Finanzkennziffern (EUR)
Umsatz 2019 173 Mrd.
EBIT 2019 6 980 Mio
Nettoergebnis 2019 4 482 Mio
Liquide Mittel 2019 11 479 Mio
Div. Rendite 2019 3,93%
KGV 2019 13,1x
KGV 2020 8,44x
Marktkap. / Umsatz2019 0,27x
Marktkap. / Umsatz2020 0,26x
Marktkap. 57 279 Mio
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Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Ola Kaellenius Chairman-Management Board
Manfred Bischoff Chairman-Supervisory Board
Harald Wilhelm Chief Financial Officer
Clemens A. H. Boersig Member-Supervisory Board
Sari Maritta Baldauf Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
DAIMLER AG16.62%63 027
TOYOTA MOTOR CORPORATION27.65%205 674
VOLKSWAGEN AG30.29%99 450
GENERAL MOTORS COMPANY11.18%53 136
BMW AG4.19%52 341
HONDA MOTOR CO., LTD.14.61%51 904