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CRRC CORPORATION LIMITED

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Noch viele Fragen offen bei geplanter Fusion Alstom/Bombardier

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18.02.2020 | 14:37
FILE PHOTO: A logo of Alstom is seen at the Alstom's plant in Semeac near Tarbes

Die Unternehmen und ihre Aktionäre sind sich einig - doch die geplante Fusion von Alstom mit der Bahntechnik-Sparte von Bombardier hat noch viele Hürden zu überwinden.

Die Analysten der Deutschen Bank sehen eine 50-Prozent-Chance, dass Franzosen und Kanadier grünes Licht der EU-Wettbewerbshüter zum Zusammenschluss zum zweitgrößten Zughersteller der Welt mit mehr als 15 Milliarden Euro Umsatz bekommen. Alstom geht davon aus, dass es bis ins kommende Jahr hinein dauern wird, bis alle Genehmigungen für die bis zu 6,2 Milliarden Euro schwere Großfusion vorliegen. Kunden von Bombardier, die zuletzt Qualitätsprobleme beklagt hatten, hoffen auf Besserung, wenn Alstom das Sagen hat. Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge glaubt, bei dem Zusammenschluss ohne Stellenstreichungen auszukommen. In Deutschland beschäftigen die beiden Partner mehr als 9000 Mitarbeiter.

Poupart-Lafarge zeigte sich sich zuversichtlich, diesmal die Zustimmung der EU-Kommission zu erhalten. "Wir sehen das nicht als großes Problem", sagte er am Montagabend. "Und wenn es ein paar Probleme gibt, sind sie viel leichter zu lösen als die, die wir mit Siemens hatten." Bombardier ist in Europa fast so groß wie Siemens. Der Zusammenschluss von Alstom mit der Zug-Sparte des Münchner Industriekonzerns war vor einem Jahr am Veto der EU-Wettbewerbshüter gescheitert. In Brüssel vorgefühlt haben die Unternehmen Insidern zufolge bereits. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kündigte an, er werde schon am Dienstag Gespräche mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager aufnehmen. "Diese Transaktion erlaubt es Alstom, sich vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden internationalen Wettbewerbs für die Zukunft zu wappnen", sagte Le Maire.

Alstom, Bombardier und Siemens fürchten vor allem, dass der chinesische Branchenriese CRRC verstärkt nach Europa drängt. In Nordamerika hat er die etablierten Unternehmen schon mehrfach mit Niedrigpreisen ausgestochen. Doch die Angst vor CRRC hatte Vestager nicht gelten lassen, als Siemens und Alstom das Argument vorbrachten. Die Marktstellung bei Signaltechnik und Hochgeschwindigkeitszügen (TGV, ICE), die der EU missfallen hatte, dürfte diesmal das geringere Problem sein. Doch bei Regionalzügen kämen Bombardier und Alstom nach Schätzungen aus französischen Gewerkschaftskreisen zusammen in Europa auf einen Marktanteil zwischen 40 und 60 Prozent, Siemens allein nur auf zehn bis 20 Prozent.

400 MIO EURO EINSPARUNGEN - ABER ERST IN VIER JAHREN

Der Alstom-Chef argumentiert aber, Bombardier sei im Norden Europas stark, sein Unternehmen dagegen im Süden. "Wir sehen eine große geografische und produktbezogene Komplementarität mit dem Potenzial, die Kapazität zu erhöhen, um auf die weltweit wachsende Nachfrage nach Schienenfahrzeugen zu reagieren", sagte der Chef von Bombardier Transportation, Danny Di Perna. Das fusionierte Unternehmen könne von Größenvorteilen profitieren, die ihm mehr Investitionen ermöglichten. Alstom veranschlagt die Einsparungen auf 400 Millionen Euro jährlich - allerdings erst in vier Jahren.

Kunden und Konkurrenten hielten sich am Dienstag zurück. In der Branche hieß es, die Fusion schüre die Hoffnung, das die Qualität bei Bombardier besser werde. Die Kanadier hatten sowohl mit der Deutschen Bahn als auch mit der schweizerischen SBB Streit über Mängel. Bei Regionalzügen sei kein Monopol zu befürchten, denn es gebe auch Hersteller wie Siemens und den Schweizer Anbieter Stadler. Die Bahn, einer der größten Kunden beider Unternehmen, erklärte: "Die Deutsche Bahn vertraut auf das Urteil der Wettbewerbsbehörden, damit aus diesem Prozess keine Nachteile für die Kunden der Bahnindustrie entstehen."

Die IG Metall macht sich trotz der Zusicherungen von Alstom Sorgen um die Arbeitsplätze in Deutschland. Sie bekräftigte den Appell an die Bundesregierung, sich einzuschalten. "Der Erhalt der Standorte und der Arbeitsplätze muss an erster Stelle stehen", fordert Jürgen Kerner, der im Vorstand der Gewerkschaft für die Bahnbranche zuständig ist. Bombardier hat vor allem im Osten - etwa in Bautzen, Görlitz und Hennigsdorf - Einschnitte hinter sich und beschäftigt in Deutschland 6500 Mitarbeiter. Dazu kommen 1100 Leiharbeiter. Bei Alstom arbeiten 2500 Menschen an sechs Standorten, die meisten davon in Salzgitter.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALSTOM 3.80%37.38 Realtime Kurse.-14.66%
BOMBARDIER INC. 1.23%0.405 verzögerte Kurse.-79.02%
CRRC CORPORATION LIMITED -1.53%6.42 Schlusskurs.-1.23%
LAFARGEHOLCIM 5.57%36.47 verzögerte Kurse.-36.09%
SALZGITTER AG 7.60%10.875 verzögerte Kurse.-48.76%
SIEMENS AG 6.30%81.57 verzögerte Kurse.-34.50%
STADLER RAIL AG 2.21%44.28 verzögerte Kurse.-10.22%
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16.02.Alstom nears deal to buy Bombardier's train unit - source
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Finanzkennziffern (CNY)
Umsatz 2020 242 Mrd.
EBIT 2020 16 088 Mio
Nettoergebnis 2020 13 053 Mio
Liquide Mittel 2020 21 301 Mio
Div. Rendite 2020 2,51%
KGV 2020 14,3x
KGV 2021 12,3x
Marktkap. / Umsatz2020 0,62x
Marktkap. / Umsatz2021 0,58x
Marktkap. 172 Mrd.
Chart CRRC CORPORATION LIMITED
Dauer : Zeitraum :
CRRC Corporation Limited : Chartanalyse CRRC Corporation Limited | MarketScreener
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Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 16
Mittleres Kursziel 8,25  CNY
Letzter Schlusskurs 6,42  CNY
Abstand / Höchstes Kursziel 72,9%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 28,5%
Abstand / Niedrigsten Ziel -36,6%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Yong Cai Sun President, General Manager & Executive Director
Hua Long Liu Chairman
Hu Zhao Chairman-Supervisory Board
Zheng Li Chief Financial Officer & Chief Accountant
Qi Liang Lou Executive Director