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Weniger Datenklau an Geldautomaten: 'Skimming'-Schaden auf Rekordtief

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14.07.2019 | 14:19

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Datenklau an Geldautomaten in Deutschland nimmt weiter ab. 170 Mal manipulierten Kriminelle im ersten Halbjahr dieses Jahres Geldautomaten, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres hatte es bundesweit 282 solcher "Skimming"-Attacken gegeben. Dabei kann es an einzelnen Geräten mehrere Fälle gegeben haben.

Der Bruttoschaden sank im Vergleich der beiden Halbjahre nach Angaben der Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme um gut ein Fünftel von 754 000 Euro auf 592 000 Euro - ein Rekordtief. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2018 wurden 449 "Skimming"-Fälle an Geldautomaten in Deutschland gezählt, ein Jahr zuvor waren es 499. Der Bruttoschaden sank im vergangenen Jahr auf das Rekordtief von 1,44 Millionen Euro.

Auffällig ist, dass im ersten Halbjahr lediglich in fünf Bundesländern Manipulationen an Geldautomaten registriert wurden. Brennpunkt war einmal mehr Berlin mit 106 der 170 Fälle. Mit weitem Abstand folgen Nordrhein-Westfalen (31 Fälle), Bayern (25), Hessen (5) und Rheinland-Pfalz (3).

Experten vermuten, dass Datendiebe vor allem deswegen in der Hauptstadt zuschlagen, weil dort Touristen aus Ländern unterwegs sind, in denen Bezahlkarten noch mit relativ leicht kopierbaren Magnetstreifen ausgestattet sind - etwa in den USA.

Den insgesamt rückläufigen Trend erklären die Sicherheitsexperten von Euro Kartensysteme mit dem Einsatz moderner Sicherheitstechnik: In Deutschland und vielen anderen Ländern können Kartendubletten nicht mehr für missbräuchliche Geschäfte eingesetzt werden. "Wir sind auf einem sehr niedrigen Niveau angelangt", sagt Margit Schneider von Euro Kartensysteme. "EMV ist eine Erfolgsgeschichte."

Die sogenannte EMV-Technik setzt sich immer mehr durch, in Deutschland ist sie seit Ende 2010 im Einsatz. Solche Bezahlkarten sind mit einer Art Mini-Computer ausgestattet. Die Karte wird bei jedem Einsatz auf Echtheit geprüft - ob am Geldautomaten oder an der Ladenkasse. Daher funktionieren nachgemachte Karten nur noch dort, wo Bezahlkarten nach wie vor mit Magnetstreifen ausgerüstet sind.

In Deutschland sind alle 58 000 Geldautomaten, 840 000 Bezahlterminals im Handel und rund 100 Millionen Girocards mit EMV ausgestattet. Darum bleibt auch nur ein Teil des Bruttoschadens durch "Skimming" an Banken und Sparkassen hierzulande hängen. 60 bis 70 Prozent der im ersten Halbjahr angefallenen Schadenssumme konnten sich die Institute nach Schätzung von Euro Kartensysteme zurückholen.

Denn internationale Abkommen regeln, dass für Schäden aus betrügerischen Geschäften mit geklauten Kartendaten jeweils die Länder mit den niedrigsten Sicherheitsstandards aufkommen müssen. Lediglich in Indonesien (ab 1. Januar 2022) greift diese sogenannte Haftungsumkehr derzeit noch nicht, in Indien erst seit diesem Jahr.

Daher kommen in den beiden Ländern Kartenfälschungen auf Basis von in Deutschland gestohlenen Daten vergleichsweise häufig zum Einsatz: 56 Prozent des Gesamtschadens entstand im ersten Halbjahr in Indien, gut 14 Prozent in Indonesien. Immerhin 11 Prozent waren es in den USA.

Die Lücken, die es im weltweiten Netz noch gibt, versuchen Datendiebe also auszunutzen. Bankkunden, die in Deutschland Opfer von "Skimming" geworden sind, haben aber normalerweise keinen finanziellen Nachteil. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Verbraucher sind sorgfältig mit Bankkarte und PIN umgegangen.

Das gilt auch im Fall von Diebstahl oder Verlust der Zahlungskarte. Beides verursacht seit Jahren zusammen deutlich höhere Schäden als "Skimming". Bei 5118 (Vorjahreszeitraum: 4931) missbräuchlichen Einsätzen auf dieser Grundlage summierte sich der Bruttoschaden im ersten Halbjahr nach Angaben von Euro Kartensysteme auf rund 7,07 (7,02) Millionen Euro. Viele Verbraucher machen es Kriminellen dabei leicht: Sie bewahren entgegen aller Warnungen Karte und Geheimnummer zusammen im Geldbeutel auf./ben/DP/fba

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© dpa-AFX 2019
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