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Ölpreise steigen leicht - Entspannung im Verhältnis der USA zu China stützt

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14.01.2020 | 13:32

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 64,49 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg um 12 Cent auf 58,17 Dollar.

Die Ölpreise erholten sich damit etwas von kräftigen Verlusten der vergangenen Handelstage. Am Montag wurden einmonatige Tiefstände erreicht. Ein wichtiger Grund ist die tendenzielle Entspannung im Verhältnis der USA zu Iran. Wegen der geringeren Kriegsgefahr sind die Risikoaufschläge am Erdölmarkt deutlich gesunken.

Am Markt wurde der leichte Preisanstieg unter anderem mit der Hoffnung auf eine Entspannung des Handelskonflikts zwischen den USA und China begründet. Am Mittwoch ist die mit Spannung erwartete Unterzeichnung eines Teilabkommens zur Entschärfung des Konflikts der beiden größten Volkswirtschaften der Welt geplant. Anleger warten vor allem auf die Details der Übereinkunft.

Auf anderer Ebene ist eine Annäherung der beiden Länder bereits zu verzeichnen. So brandmarkt die US-Regierung China nicht mehr als Währungsmanipulator. Die Ölpreise hätten darüber hinaus von deutlich besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China profitiert, hieß es weiter. Im Dezember hatte China den Export unerwartet stark gesteigert. Außerdem waren die Importe wesentlich höher als erwartet ausgefallen./jsl/he

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© dpa-AFX 2020
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