Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Bayerische Motoren Werke AG (Preference)    BMW3   DE0005190037

BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG (PREFERENCE)

(BMW3)
ÜbersichtKurseChartsNewsTermineUnternehmenDerivate 
News-ÜbersichtNewsOffizielle PublikationenBranchennachrichtenAnalysten Empfehlungen zu

Trump verschiebt Entscheid über Autozölle

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
17.05.2019 | 16:45

WASHINGTON (awp international) - US-Präsident Donald Trump hat seine Entscheidung über angedrohte Sonderzölle auf Auto-Einfuhren aus der Europäischen Union und Japan für ein halbes Jahr aufgeschoben. Trump veröffentlichte am Freitag eine entsprechende Proklamation. Demnach soll nun zunächst über entsprechende Handelsabkommen verhandelt werden. Trump fährt in der nächsten Woche nach Japan und trifft sich unter anderem mit Ministerpräsident Shinzo Abe.

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström wird ebenfalls nächste Woche zu Handelsgesprächen in Washington erwartet, wo sie mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer reden will. Ziel ist es, die gegenseitigen Zollschranken auf alle Industrieprodukte komplett abzubauen. Diese Zielsetzung geht auf eine Abmachung zwischen Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker aus dem Juli vergangenen Jahres zurück. Trump hatte im vergangenen Jahr ebenfalls mit Bezug auf die nationale Sicherheit bereits Strafzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe aus der EU verhängt, worauf die Gemeinschaft mit Vergeltungszöllen auf US-Produkte reagierte.

"Die Frist von 180 Tagen muss nun intensiv genutzt werden, um in den Verhandlungen zwischen der EU und den USA zu guten Ergebnissen zu kommen", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie in Deutschland (VDA), Bernhard Mattes. "Zölle oder Quoten würden gleichermassen den internationalen Handel beschränken." Die Weltwirtschaft wird zudem vom Handelskrieg zwischen China und den USA belastet, die gegeneinander zahlreiche Sonderzölle verhängt haben.

Ziel der transatlantischen Verhandlungen müsse sein, die Möglichkeiten für freien und fairen Handel auszuweiten und offene Märkte auf allen Seiten sicherzustellen, sagte Mattes. Der Erfolg der deutschen Automobilindustrie basiere zu einem grossen Teil auf dem freien Zugang zu den Märkten.

US-Handelsminister Wilbur Ross hatte dem Weissen Haus Mitte Februar einen Bericht zu einer Untersuchung vorgelegt. Darin kam er zu dem Schluss, dass Autoimporte eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellen. Ross argumentierte, das Entwicklungspotenzial für Fahrzeugtechnik habe auch eine militärische Dimension. Wenn dies einheimischen Herstellern durch eine Dominanz ausländischer Anbieter auf dem Automarkt genommen würde, könne dies Auswirkungen auf die nationale Sicherheit haben. Die Argumentation gilt unter Experten als fadenscheinig. Die USA sind in Sachen Rüstungstechnik weltweit unangreifbar in Führung.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie forderte die US-Regierung auf, den Ross-Bericht zur Gefährdung der nationalen Sicherheit zu veröffentlichen. "Die durch die Untersuchung geschaffene Unsicherheit ist für Unternehmen und unsere transatlantischen Wertschöpfungsketten gefährlich. Autos gefährden nicht die nationale Sicherheit der USA", betonte BDI-Präsident Dieter Kempf.

Laut Trump hatten US-Hersteller 2017 auf dem amerikanischen Automarkt mit 3,7 Millionen in den USA produzierten und verkauften Einheiten nur noch einen Marktanteil von 22 Prozent - 1985 seien es 67 Prozent gewesen. Im selben Zeitraum hätten sich die Autoimporte aus dem Ausland von 4,6 auf 8,3 Millionen Einheiten fast verdoppelt. Der Löwenanteil der eingeführten Fahrzeuge kommt aus Japan.

Trump behält sich vor, weiterhin Zölle zu verhängen, sollten binnen 180 Tagen keine erfolgreichen Verhandlungen zustande kommen. Er nannte ausdrücklich die zu Ende verhandelten Abkommen mit Südkorea sowie den Nachbarstaaten Mexiko und Kanada als mögliche Vorbilder. Südkorea hatte sich in dem Abkommen unter anderem bereit erklärt, die Einfuhren von US-Autos zu verdoppeln und die Standards, etwa bei Abgastests, anzugleichen.

Sollte der Ausgang für die USA nicht zufriedenstellend sein, sei "der Präsident per Statut autorisiert, andere Massnahmen zu ergreifen, die Importe zu korrigieren und die Bedrohung, die der importierte Artikel für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellt, zu eliminieren", heisst es in der Proklamation.

Die deutschen Hersteller wären von Sonderzöllen besonders hart betroffen. Sie haben einen grossen Anteil an den EU-Exporten in die USA. Ausserdem haben Hersteller wie VW , Daimler und BMW sowie Zulieferer eigene Standorte in den USA. Von denen aus beliefern sie unter anderem den chinesischen Markt. Von dort drohen als Vergeltung von Trumps Sonderzöllen gegen Einfuhren aus China weitere Strafmassnahmen.

Trump ist die Handelspolitik mit der EU seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Aus seiner Sicht können etwa europäische Autobauer einfach in die USA exportieren, während es für US-Firmen umgekehrt schwieriger sei. Die Herstellverbände in der Automobilbranche der USA, denen auch deutsche Firmen angehören, streben ebenfalls eine Harmonisierung an.

In der Tat erhebt Europa im Durchschnitt etwas höhere Zölle als die USA. Der Welthandelsorganisation (WTO) zufolge liegt der EU-Schnitt bei etwa 5 Prozent, in den USA werden im Schnitt 3,4 Prozent fällig. Auch wenn man die Zollsätze für einzelne Güter mit den importierten Mengen gewichtet, liegt Europa höher. Dieser gewichtete Zollsatz beträgt für die EU in der Summe 3,0 Prozent, in den USA sind es 2,4 Prozent. Für einzelne Produktgruppen gibt es noch grössere Unterschiede, auf Autos erhebt die EU etwa 10 Prozent Einfuhrzoll.

Trump stört sich seit langem an der Präsenz deutscher Autos auf amerikanischen Strassen. Schon 1990 drohte er in einem interview des "Playboy" damit, Steuern auf "jeden Mercedes zu verhängen, der in dieses Land rollt"./dm/hma/DP/stk

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG 0.56%64.56 verzögerte Kurse.-9.19%
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG (PREFERENCE) 1.01%55 verzögerte Kurse.-12.32%
DAIMLER AG 0.35%49.37 verzögerte Kurse.7.17%
VOLKSWAGEN 1.06%146.9 verzögerte Kurse.4.64%
VOLKSWAGEN 0.00%Schlusskurs.0.00%
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu BAYERISCHE MOTOREN WERKE A
20:19„TRIBUTE“-VERANSTALTUNG : Weggefährten erinnern an legendären Teamc..
PU
18:44BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : Kaymer startet glänzend.
PU
10:34TRACK FACTS UND SCHLÜSSELFAKTOREN : BMW i Andretti Motorsport Vorschau auf den J..
PU
19.06.BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : Sport-Helden und Showstars beim Pro-Am.
PU
19.06.BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : „Ja, wir san mit'm Radl da“ – Ma..
PU
19.06.BAYERISCHE MOTOREN WERKE PREFERENCE : BMW München auch 2019 Partner von „O..
PU
18.06.BAYERISCHE MOTOREN WERKE PREFERENCE : Die nächste Station für die neue BMW S 100..
PU
18.06.BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : Max Kieffer im Interview.
PU
18.06.BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : Titelverteidiger Matt Wallace im Interview.
PU
18.06.BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : Martin Kaymer im Interview.
PU
Mehr News
News auf Englisch zu BAYERISCHE MOTOREN WERKE A
18:44BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : Kaymer off to a flying start.
PU
15:22BAYERISCHE MOTOREN WERKE PREFERENCE : DBRS Finalizes Provisional Ratings on BMW ..
AQ
12:58Hyundais voyage into the world of electric cars targets the masses
AQ
10:39TRACK FACTS AND KEY FACTORS : the BMW i Andretti Motorsport preview for the Juli..
PU
10:38BAYERISCHE MOTOREN WERKE PREFERENCE : Two Women Charged With Huge Drugs Seizure ..
AQ
10:21BAYERISCHE MOTOREN WERKE PREFERENCE : BMW Group names Rudratej Singh as presiden..
AQ
09:21BAYERISCHE MOTOREN WERKE PREFERENCE : Garda seize drugs worth 320,000 and luxury..
AQ
09:21BAYERISCHE MOTOREN WERKE PREFERENCE : Two Women Charged With Huge Drugs Seizure ..
AQ
19.06.BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : "I like to ride my bicycle" - Martin Kaymer, Lena ..
AQ
19.06.BMW INTERNATIONAL OPEN 2019 : “I like to ride my bicycle” – Ma..
PU
Mehr News auf Englisch
Chart BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG (PREFERENCE)
Laufzeit : Zeitraum :
Bayerische Motoren Werke AG (Preference) : Chartanalyse Bayerische Motoren Werke AG (Preference) | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse BAYERISCHE MOTOREN WERKE A
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendFallend
Unternehmensführung
NameTitel
Harald Krüger Chairman-Management Board
Norbert Reithofer Chairman-Supervisory Board
Nicolas Peter Chief Financial Officer
Susanne Klatten Independent Member-Supervisory Board
Manfred Schoch Deputy Chairman-Supervisory Board