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Amazon com : China treibt in Virus-Krise Mini-Börsengänge voran

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01.04.2020 | 07:45
A men wearing a mask walk at the Shanghai Stock Exchange building at the Pudong financial district in Shanghai

- von Samuel Shen und Scott Murdoch

Weltweit bringt die Coronavirus-Pandemie Produktionslinien und das öffentliche Leben zum Stillstand.

In China gehört zu den Auswirkungen der Krise aber auch, dass die Regulierungsbehörde die Reform des Kapitalmarkts schneller vorantreibt. Damit kleine Unternehmen, denen das Virus besonders zusetzt, leichter an Geld kommen, will die Regierung in Peking künftig auch "Mini-Börsengänge" zulassen. Zugleich soll mit diesem neuen Markt auch die nächste Generation innovativer Unternehmen in der Volksrepublik gefördert werden.

Die verheerenden Auswirkungen des Virusausbruchs vor allem auf kleine und mittelgroße Unternehmen, die einen Großteil der Arbeitnehmer beschäftigen, könnten dazu führen, dass das neue Programm bereits bis Juli eingeführt wird. "Die Epidemie macht den kleinen und mittleren Unternehmen das Leben schwer, weshalb Peking die Reform beschleunigt", sagt etwa der Chef der Private-Equity-Firma Xin Ding Capital, Zhang Chi. Dies wäre bereits der zweite große Reformschritt auf dem Kapitalmarkt in weniger als einem Jahr. Zu den Zielen der Regierung gehört dabei auch, aufstrebende Technologiefirmen, Künstliche Intelligenz oder 5G-Telekomunternehmen zu finanzieren.

Mehr als 100 Unternehmen, von Biotech-Firmen bis zu Software-Herstellern, stehen inzwischen in den Startlöchern für einen "Mini-IPO". Dazu gehören der Batteriehersteller BTR, die Telekommunikationsfirma Guizhou Flidam Technology und der Arzneimittelhersteller Senxuan Pharmaceutical. "Das ist ein neuer Ausweg", sagt Yin Rongzao, Chef des Roboterherstellers Borunte Robot.

Bereits im Februar hatte der chinesische Präsident Xi Jinping Banken dazu aufgerufen, kleine, von der Virus-Krise besonders betroffene Firmen stärker zu unterstützen. Nur Wochen später kündigte die Regulierungsbehörde daraufhin an, Reformpläne voranzutreiben.

Als Mindestmarktkapitalisierung sind bei den sogenannten Mini-Börsengängen nur noch 200 Millionen Yuan (rund 25 Millionen Euro) vorgesehen, verglichen mit einer Milliarde Yuan am größeren Star Market in Shanghai oder ChiNext in Shenzhen. Zugleich hat die Regulierungsbehörde den Kreis möglicher Investoren erhöht, indem die Mindestvermögensschwelle gesenkt wurde und auch Investmentfonds der Zugang erlaubt sein wird.

ZWEITER SCHRITT NACH STAR MARKET

Erst im vergangenen Sommer hatte in Shanghai der Star Market sein Debüt gefeiert. Das nach dem Vorbild der US-Technologiebörse Nasdaq modellierte Segment für wachstumsstarke chinesische Firmen galt als die bislang kühnste Kapitalmarktreform Chinas. Der Ausgabepreis wird allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt und nicht von staatlichen Vorgaben beeinflusst. Bislang haben 92 Unternehmen über Notierungen am Star Market 12,9 Milliarden Dollar eingesammelt - das ist die Hälfte der am Aktienmarkt in Shanghai erzielten Einnahmen.

Insgesamt haben chinesische Konzerne in den letzten fünf Jahren 279 Milliarden Dollar bei Börsengängen eingenommen und damit 30 Prozent der weltweiten Gesamtsumme. Mehr als die Hälfte dieser Mittel wurden allerdings an den Börsen in Hongkong und New York eingesammelt. Der chinesische Amazon-Rivale Alibaba hatte etwa 2014 mit dem Börsengang in New York 25 Milliarden Dollar aufgenommen und damit lange die Liste der weltweit größten Börsengänge angeführt.

Vor allem die größeren Summen und die kürzeren Genehmigungsverfahren lockten chinesische Konzerne auf der Suche nach Kapital ins Ausland. Doch das soll nun anders werden: Ziel ist, dass sich vielversprechende Firmen künftig auch in der Volksrepublik finanzieren können. Dafür ist die chinesische Regierung sogar bereit, Kontrolle über den Prozess abzugeben.

"Das ist ein ermutigender Schritt", sagt Wilson Chow, der bei der Beratungsgesellschaft PwC den Technologie-, Medien- und Telekommunikationssektor leitet. "Chinas Wirtschaft bewegt sich auf ein stärker innovationsbasiertes Wachstumsmodell zu, und man muss die Kapitalmärkte umgestalten, um diesen Wandel zu unterstützen", sagt Fan Lei, Ökonom bei dem Finanzdienstleister Sealand Securities.

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